Donnerstag, 8. Juni 2006

Das war der Hirbel



Autor: Peter Härtling
Original: Das war der Hirbel (1973)
meine Bewertung: 5 von 5


Der Hirbel heißt eigentlich gar nicht wirklich Hirbel. Wie er wirklich heißt, das hat er schon lange vergessen. Irgendwo in seinen Akten steht das sicher, die werden immer von einem Heim ins nächste mit ihm mitgeschickt.
Als der Hirbel auf die Welt kam, musste eine Zange verwendet werden und seitdem ist der Hirbel ein bisschen anders als andere Kinder. Er hat oft Kopfschmerzen und manchmal bekommt er Anfälle. Weil ihn seine Mutter nicht haben möchte, kommt er in ein Heim. Er ist oft in Schwierigkeiten und viele Mneschen haben Angst vor dem Hirbel. Aber er ist nicht wirklich dumm und auch ein ganz lieber Zeitgenosse, wenn man sich nur Mühe macht, um ihn zu verstehen.
Härtling hat ein Büchlein für Kinder geschaffen, das eine pädagogisch wertvolle Botschaft zu vermitteln hat. Nämlich: Wenn man sich nur Mühe gibt, kann Integration funktionieren und nur weil jemand nicht so ist, wie man selbst, ist er nicht anders, sondern doch ein Mensch. Härtling hat aus dem Hirbel einen sympathischen Charakter gemacht, den man einfach ins Herz schließt. Christa aus dem Siepen hat außerdem einige nette Illustrationen beigesteuert.



  • Gebundene Ausgabe: 79 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek (März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866151284
  • ISBN-13: 978-3866151284
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