Donnerstag, 27. Dezember 2007

Wer will schon einen Weihnachtsmann?



Herausgeberin: Ingeborg Mues
Original: Wer will schon einen Weihnachtsmann (2001)
meine Bewertung: 4 von 5

Ingeborg Mues hat in diesem Band die garstigsten Geschichten zum Weihnachtsfest verschiedener Autorinnen gesammelt. Unter ihnen sind bekannte und unbekannte Autorinnen und so verschieden die sind, so verschieden sind auch die gesammelten Geschichten. Garstig sind sie allerdings alle. Wenn man genug von dauergrinsenden und dauer-hohoenden Kaufhausweihnachtsmännern hat, die Plätzchen nicht mehr sehen kann und sich ständig fragt, warum man sich doch gleich noch mal im August auf die stressigste Zeit im Jahr gefreut hat, dann sollte man zu diesem Buch greifen.

  • Taschenbuch: 319 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 8., Aufl. (November 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596151910
  • Montag, 17. Dezember 2007

    Rätsel um die alte Villa

    Autor: Stefan Wolf
    Original: Rätsel um die alte Villa
    meine Bewertung: 3 von 5
    Die Eltern von Karl Vierstein, einem der Mitglieder der berühmten TKKG-Bande, haben eine kleine Erbschaft gemacht und sich mit dem Geld eine Villa gekauft. Just an dem Tag, an dem sich die restlichen Mitglieder der Bande, nämlich der sportliche Peter, auch Tarzan genannt, der verfressene und dickliche Willi Sauerlich, auch Klößchen genannt, und die hübsche Gaby die Neuerwerbung der Viersteins ansehen wollen, bemerken sie etwas Seltsames. Scheinbar befindet sich außer ihnen noch jemand in der Villa. Gerade als die wackeren Jugendlichen nachsehen wollen, fliehen die Einbrecher. Teile der Villa sind verwüstet, die Tapete ist an manchen Stellen abgepellt worden und auch sonst scheinen die Einbrecher irgendetwas in der Wand gesucht zu haben.

    Natürlich macht die Bandenmitglieder das neugierig und sie beschließen, dem Rätsel der alten Villa auf die Spur zu kommen. Interessant wird die Sache, als auch noch ein Geisterfahrerpärchen ins Spiel kommt und die Jugendlichen erfahren, dass in der Villa der Viersteins früher einmal ein bekannter Einbrecher-König gewohnt hat. Zum Glück geht am Ende wieder alles gut aus, vor allem für Tarzan.

    Die Bücher von Stefan Wolf zeichnen sich vor allem durch eines aus: unmissverständliche Diskriminierung von Mädchen, die zwischenzeitlich schon mal als „Weiber“ bezeichnet werden und sowieso immer daheim bleiben müssen, wenns spannend wird und durch schlüpfrige Formulierungen (wie an anderer Stelle schon näher erläutert). Auch wenn man keine Kampfemanze ist, stört es einen schon, dass Gaby bei den richtig tollen Sachen nicht mitmachen darf, weil es draußen schon dunkel ist/es zu gefährlich ist etc. pp.

    Dennoch sind die Fälle der Jungdetektive spannend (für die Zielgruppe halt) und ganz nett zu lesen. Als Erwachsenen stößt man sich vielleicht am etwas zu hoch erhobenen moralischen Zeigefinger des Autors, der fast auf jeder Seite irgendwo zutage tritt, aber was solls. Großteils harmlos und ganz nett.


  • Broschiert: 185 Seiten
  • Verlag: Omnibus Tb Bei Bertelsmann (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570215776
  • Sonntag, 16. Dezember 2007

    Das fliegende Klassenzimmer


    Autor: Erich Kästner
    Original: Das fliegende Klassenzimmer (1933)
    meine Bewertung: 5 von 5
    Im Prinzip werden in diesem Weihnachtsroman drei Geschichten in der Geschichte erzählt. Zuerst einmal tritt der Autor Kästner im Vorwort und im Nachwort des Buches in Erscheinung. Im Vorwort erzählt er von der Entstehungsgeschichte des Buches, die im Sommer spielt. Von seiner Unterkunft, der Kuh, die ihn jeden Abend von der Weide abholt, auf der er mit einem grünen Bleistift seine Geschichte aufschreibt.

    Die Geschichte, die er aufschreibt, handelt von fünf Jungen in einem Internat. Die Charaktere könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Zum einen ist da Martin Thaler, der Klassenprimus. Er ist fair und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Die diesjährigen Weihnachtsferien muss er im Internat verbringen, weil seine Eltern arm sind und nicht genug Geld für die Fahrkarte haben. Jonathan Trotz ist Waise und sehr verschwiegen. Auch er verbringt Weihnachten im Internat. Matthias Selbmann möchte einmal Boxer werden. Er ist stark und liebenswertig, setzt sich auch für Schwächere ein, beispielsweise für den kleinen Ulrich von Simmern. Dieser ist alles andere als mutig. Der letzte in der Runde ist Sebastian Frank, der Weihnachten gegenüber sehr skeptisch ist.

    Die Geschichte teilt sich in verschiedene Handlungsstränge auf, es gibt keinen Hauptstrang.Traditionellerweise sind die Internatsschüler mit den Realschülern der Stadt verkracht, warum, das weiß eigentlich niemand mehr so genau. Sicher ist jedenfalls, dass der Streit schon lange währt und es eigentlich schon immer so gewesen ist. Eines Tages klauen die Realschüler die Diktathefte der Internatsschüler. Diese wissen nicht, was sie nun tun sollen, also gehen sie zum Nichtraucher. Der Nichtraucher ist ein Erwachsener, der in einem alten Eisenbahnabteil in der Nähe der Schule wohnt und ein guter Freund der Internatsschüler ist. Der Nichtraucher rät ihnen zu einer Schneeballschlacht, die natürlich auch prompt angezettelt und von den Internatsschülern gewonnen wird. Dies ist wohl die bekannteste Szene aus dem Buch, nämlich weil man sich an sie durch die diversen Filme so gut erinnern kann.

    Weiter Handlungsstränge erzählen von der Wiederzusammenführung von ihrem geschätzten Klassenlehrer Dr. Bökh mit dessen Studienfreund, dem Nichtraucher, von der Probe und der Aufführung des Theaterstücks „Das fliegende Klassenzimmer“ und wie Martin Thaler doch noch über die Weihnachtsfeiertage nach Hause fahren kann und davon, wie sich der kleine Ulrich von Simmern doch noch Respekt verschafft. Liest man „Das fliegende Klassenzimmer“ als Kinderbuch, so ist es vor allem eines: lustig und spannend erzählt, eine Jungensgeschichte aus vergangenen Zeiten. Liest man es jedoch als Erwachsener, der ein wenig um die Geschichte Erich Kästners Bescheid weiß, wird einem erst klar, wieso das Buch im Nationalsozialismus indiziert wurde. Kästner äußert mehr als nur subtile Regimekritik mit diesem Werk. Zum einen ist da diese Feindschaft, die in einem Krieg gipfelt, von der niemand mehr weiß, wie sie zustande gekommen ist, weil es halt „schon immer so“ war. Außerdem müssen die Internatsschüler den Satz „an jedem Unfug, der passiert, sind nicht nur die Schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern“ schreiben. Deutlicher geht’s kaum. Neben Mut, Zivilcourage und Familie werden Werte wie Freundschaft und Ehrlichkeit groß geschrieben.

    „Das fliegende Klassenzimmer“ ist eine großartige Geschichte für Kinder und mittlerweile auch zum Klassiker avanciert. Für Erwachsene ist es sehr interessant, sie auf eben genannte Aspekte zu lesen. Uneingeschränkt empfehlenswert.

  • Gebundene Ausgabe: 173 Seiten
  • Verlag: Dressler Verlag; Auflage: 162., Aufl. (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3791530151
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    Berts romantische Katastrophen

    Autor: Jacobsson, Anders/Olsson, Sören
    Original: Berts vidare betraktelsen (1990)
    meine Bewertung: 5 von 5

    Dieser Band spielt zwischen der sechsten und siebten Klasse, der Hauptdarsteller ist Bert Ljung. Mittlerweile ist Bert 13 Jahre alt und wie in allen Bert-Bänden hat er nur eines im Kopf: Mädchen, die von ihm fachkundig und liebevoll einfach als „Weiber“ bezeichnet werden. Er kann sich nicht so richtig entscheiden, ob er nun Anki, Paulina oder doch Nadja toll findet, deshalb findet er einfach alle drei super. Seine feuchten Träume handeln davon, eine der drei oder alle zusammen ordentlich zu küssen und vielleicht mehr. Mit einem unvergleichlichen Humor und einer großen Portion Situationskomik schildert Bert also seinem Tagebuch seien Erlebnisse. Politisch herrlich unkorrekt, einfach lustig und dennoch ziemlich harmlos – das sind die Bertbücher so wie man sie kennt und einfach lieben muss. Natürlich für Erwachsene ein toller Lesespaß, für Kinder wahrscheinlich eher nicht geeignet, aber genau das, was ein Teenager Tag für Tag erlebt, daher auch für diese Zielgruppe zu empfehlen. Nicht unerwähnt sollten auch die witzigen Illustrationen von Sonja Härdin bleiben.


  • Gebundene Ausgabe: 153 Seiten
  • Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 10., Aufl. (August 1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789139041

  • Sonntag, 9. Dezember 2007

    Welpen richtig erziehen

    Autor: Uli Köppel
    Original: Welpen richtig erziehen (2005)
    meine Bewertung: 0 von 5
    Mittlerweile habe ich eine recht ansehnliche Sammlung an Welpenratgebern um mich gehortet, gelesen und auch versucht, die gegebenen Ratschläge in die Praxis umzusetzten. Natürlich ist ein Hund keine Maschine, für dessen Erziehung bzw „Programmierung“ es einen Plan gibt. Darin waren sich bisher auch alle Ratgeber einig – dieser allerdings nicht.

    Konsequent werden die Werke anderer, international anerkannter, Hundeexperten kritisiert, herabgewürdigt und abgetan, die Verfasser anderer Bücher sowieso nur als „Hundeexperten“ oder selbsternannte „Hundeexperten“ bezeichnet – natürlich dürfen die Anführungszeichen dabei nicht fehlen. Dadurch gelingt dem Autor dieses Werkes allerdings nur eines: Eine komplette Abneigung gegen ihn beim Leser hervorzurufen.

    Als Zwergpinscher-Besitzerin stößt mir natürlich auch auf, dass der Autor nicht gründlich genug recherchiert hat und gerade den Zwergpinscher als Beispiel dafür gewählt hat, welche Hunde keine ausdauernden Jogger bzw. Spazierengeher sind. Er gibt die Belastungsgrenze der kleinen Teufelskerlchen mit 5 km an – womit er – Zwergpinscherbesitzer und Kenner der Rasse werden das wissen – meilenweit daneben liegt. Soviel zu diesem kleinen Faux Pas, der ja an sich das Buch nicht so schlecht machen würde, wie es schließlich geworden ist.

    Köppel ist Anhänger der Technik des Kehlkopfgriffes zur Unterwerfung bzw. Zurechtweisung. Es mag schon sein, dass Wölfe in der freien Wildbahn oder eben auch wild lebende Hunde, das so handhaben, die haben aber auch die richtigen Instinkte und Techniken dafür. Doch was sagt dem Menschen, wie er es richtig macht? Wenn man diesen Griff tatsächlich anwenden möchte, dann sollte man auf jeden Fall vorher mit einem erfahrenen Hundetrainer darüber sprechen und sich zeigen lassen, wie mans richtig macht. Auf keinen Fall jedoch sollte man solche Dinge aus einem Buch unkritisch übernehmen. Denn wie gesagt: Jeder Hund ist anders, für Welpen gibt es nun mal keine Gebrauchsanweisung.

    Ein weiteres kleines Detail (aus vielen), das einem komisch vorkommen sollte: Köppel empfiehlt tatsächlich, alte Tennisbälle als Spielzeug zu verwenden. Natürlich sind sich nicht alle Hunderatgeber über alles einig – darüber aber schon: Tennisbälle sind kein geeignetes Spielzeug für Hunde. Der Filz aus Glasfaser zerstört die empfindlichen Welpenzähnchen und ist keineswegs zur Verdauung gedacht.

    Zu guter letzt ist es noch der Ton, mit dem der Autor den Leser anspricht, der absoluten Widerwillen beim Lesen erzeugt. Er möchte locker und flapsig, irgendwie lustig sein. Ist er aber nicht. Er ist nur anbiedernd. Wie man es richtig macht, zeigen die Bücher von Katharina von der Leyen. Sie ist eine wirklich anerkannte Hundeexpertin und es macht einfach Spaß, ihre Bücher zu lesen. Sie macht dem Leser kein schlechtes Gewissen, nur weil er beschlossen hat, sein Leben mit einem Hund zu teilen. Von der Leyen gibt praktikable Ratschläge und man spürt ihre Liebe zu Hunden hinter jeder Zeile. Ich denke, es ist klar geworden, was ich sagen möchte: Es gibt weit, weit, weit, weit Besseres im Bereich der Hunderatgeber.

  • Taschenbuch: 95 Seiten
  • Verlag: Blv Buchverlag; Auflage: 1 (September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3405168538
  • ISBN-13: 978-3405168537
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    Freitag, 7. Dezember 2007

    Leise rieselt der Schnee

    Hrsg.: Klönne, Gisa
    Original: Leise rieselt der Schnee (2005)
    meine Bewertung: 5 von 5
    Gisa Klönne hat in diesem Buch 24 Mordsgeschichten rund um Weihnachten gesammelt. Diese stammen von 24 deutschen bzw. österreichischen Autorinnen und sind garantiert nichts für schwache Nerven. Wer dringend Abwechslung zu fröhlichem Glockengebimmle, White Christmas aus allen Supermarktlautsprechern und Weihnachtsbäckerei hat oder genervt vom Vorweihnachtsstress ist, sollte sich die Zeit nehmen und sich die Geschichten in diesem Buch auf der Zunge zergehen lassen.

    Und wenn man doch auf Weihnachtskitsch steht, so bieten die Geschichten einen guten Ausgleich dazu. Da es außerdem genau 24 sind, kann man sie auch ideal als Adventskalender nutzen und jeden Tag eine der Geschichten lesen. Spannend erzählt, auf jeden Fall lesenswert! Die Autorinnen sind Meister ihres Handwerks!

  • Broschiert: 272 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548257879
  • ISBN-13: 978-3548257877
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    Dienstag, 4. Dezember 2007

    Angst in der 9a

    Autor: Stefan Wolf
    Original: Angst in der 9a (1980)
    meine Bewertung: 2 von 5
    Irgendetwas stimmt nicht mit der 9a, der Nachbarklasse von Tarzan, Karl, Klößchen und Gaby. Sie sind extrem gehässig gegenüber der Professorin Müller-Borello, der nettesten und fairsten Lehrerin der ganzen Schule. Anfangs vermuten die Mitglieder der TKKG-Bande nur, wer dahinter stecken könnte, und prompt liegen sie richtig. Die beiden Schulrüpel, natürlich beide schon mindestens einmal sitzen geblieben, sind die Rädelsführer des Lehrer-Mobbings. Der Rest der Klasse beteiligt sich aus Angst. Hinter die Gründe kommen Tarzan, Karl, Klößchen und Gaby nur zufällig, da Klößchen bei der Müller-Borello Nachhilfe in Englisch nimmt.

    Die Geschichten rund um die Bande sind immer wieder gleich aufgebaut, was aber dem Lesespaß für Kinder keinen Abbruch tut. Als Erwachsener stolpert man oft über viele, viele Klischees und (wie schon mehrmals an dieser Stelle erwähnt) den allzu hoch erhobenen Zeigefinger. Die moralischen Botschaften hinter den Geschichten wirken schon fast lächerlich, wie zielführend sie sind, bleibt auch fraglich. Sicher ist nur: TKKG ist die Bande, bei der man immer mitmachen wollte und ab und an nette Unterhaltung für Zwischendurch.


  • Broschiert: 185 Seiten
  • Verlag: Omnibus Tb Bei Bertelsmann (November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570215768
  • ISBN-13: 978-3570215760
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    Sonntag, 2. Dezember 2007

    Allerseelen

    Autor: Cees Nooteboom
    Original: Allerzielen (1999)
    meine Bewertung: 3 von 5
    Der Niederländer Arthur Daane ist in Berlin. Er streift durch die Großstadt, die ihm nicht unbekannt ist, trifft sich mit Freunden und versucht, über den Tod seines Sohnes Thomas und seiner Frau Roelfje hinweg zu kommen, die bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Er hat ständig seine Filmkamera dabei um das einzufangen, was er „Hintergrund“ nennt.

    Als gefragter Filmemacher hat er einen Blick für Bilder, dementsprechend denkt er auch Großteils in Bildern, sieht sich selbst beispielsweise die Straße hinunter gehen oder in Zeitlupe, wie er zusammengeschlagen wird. Über den Tod seiner Familie, der nun doch schon einige Zeit zurück legt, spricht er wenig. Immer wieder filmt er jene „Hintergrundszenen“ – den Hintergrund des Alltags vieler Menschen, Dinge, die man nicht wahrnimmt, weil sie eben immer da sind. Beispielsweise der Baum vor dem Hochhaus, an dem soviele vorbeigehen, den aber niemand wirklich ansieht.

    In Berlin lernt er dann Elik Oranje kennen, eine ungewöhnliche Frau, die eine Doktorarbeit über eine spanische König schreibt und immer wieder wie ein Blitzlicht oder kurzes Intermezzo in seinem Leben auftaucht. Es entwickelt sich eine etwas seltsame Situation zwischen den beiden, die darin gipfelt, dass Arthur ihr nach Spanien nachreist.

    Schon wenn man versucht, eine Inhaltsangabe über das Buch zu schrieben, wird einem klar, wie wenig in Wirklichkeit in diesem 380-Seiten Buch passiert. Dennoch kann man sich darin wundervoll verlieren, die Beschreibungen des verschneiten Berlins sind so anschaulich, dass man den Schnee unter den Schuhen knirschen hört. Ein Buch, das man wenn, dann im Winter lesen sollte, für das man die Bereitschaft aufbringen sollte, sich darin zu verlieren, ansonsten wird man nicht viel damit anfangen können.


  • Gebundene Ausgabe: 436 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (30. Oktober 2004)
  • ISBN-10: 3937793348
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