Sonntag, 24. August 2008

Nacht liegt überm Bosporus



Autorin: Violan Lo
Original: Nacht liegt überm Bosporus (1953)
meine Bewertung: 0 von 5


Die Ärztin Eva Kaar feiert gemeinsam mit ihren Freunden Geburtstag. Als das Telefon klingelt und sie in Kenntnis davon gesetzt wird, dass sich ihre Bekannte Hamascha eben erschossen hat und im Sterben liegt, wird die Feier jäh unterbrochen. Eva macht sich sofort auf den Weg zu Hamascha, die noch lange genug lebt, um ihr ein Geheimnis anzuvertrauen. Doch Eva kommt nicht wieder zurück. Am Heimweg kommt ihr Auto von der Straße ab, Evas Leiche wird am nächsten Tag im Meer treibend gefunden.

Evas Bruder Michael glaubt nicht so recht an die Sichtweise der türkischen Polizei, die die Sache als Unfall abtut und beginnt, selbst Ermittlungen aufzunehmen. Schon bald stößt er auf einige Ungereimtheiten. Er ist sich sicher, dass Evas Mörder in ihrem Freundeskreis zu finden ist. Als dann noch Hamaschas Exfreund Stout erschossen wird, beginnt auch die Polizei mit ihren Ermittlungen.

„Nacht liegt über dem Bosporus“ ist ein unglaublich schlechtes Buch. Die Figuren haben ungefähr die Tiefe eines Blatt Papiers, die Geschichte an sich ist nicht so schlecht, die Ausführung jedoch umso mehr. Innerhalb von fünf Seiten ist der Mörder schließlich gefasst, es kommen kaum Dialoge vor und jeder zweite Satz beginnt mit „Allein“. Da fast alle handelnden Personen keine Einheimischen sind, sondern Deutsche, Amerikaner oder Franzosen, die in der Türkei arbeiten, hätte man doch ein paar atmosphärische Schilderungen erwarten können, doch auch die fehlen gänzlich. Keinesfalls lesen!
Gebundene Ausgabe: 237 Seiten
Verlag: Deutsche Buchgemeinschaft (1953)
ISBN-10: 5882114640

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