Dienstag, 28. Oktober 2008

Basic Instinct



Autor: Richard Osborne
Original: Basic Instinct (1992)
meine Bewertung: 2 von 5

Das Leben von Nick Curran ist alles andere als einfach. Curran, seines Zeichens Beamter des Morddezernats von San Francisco, hatte erst vor kurzem eine Untersuchung am Hals, da er bei der Verfolgung eines Verdächtigen zwei Touristen versehentlich erschoss. Immer noch muss er regelmäßig das Gespräch mit der Polizeipsychologin Beth Garner suchen, was nicht immer leicht für ihn ist. Vor allem, da er vor kurzem noch ein Verhältnis mit ihr hatte.
Sein nächster Fall bringt ihn wieder ins Gerede.

Johnny Boz, ein alternder und reicher Rockstar, wurde mit einem Eispickel ermordet in seinem Schlafzimmer aufgefunden. Der Verdacht fällt sofort auf Catherine Tramell, eine junge und betörende Frau, die bezeichnenderweise vor einiger Zeit ein Buch veröffentlicht hat, in dem ein Rockstar mit einem Eispickel von seiner Geliebten ermordet wurde. Curran und sein Partner Moran müssen nun herausfinden, ob das Buch eine Prophezeihung und damit das perfekte Alibi für Tramell darstellt oder ob jemand absichtlich nach dem Buch vorgegangen ist, um Catherine zur Verdächtigen zu machen. Die Sache gestaltet sich als sehr schwierig, da sich Curran sofort Hals über Kopf in die Schönheit verliebt.

Curran beobachtet Catherine und kommt ihr dabei auch ziemlich nahe, dennoch geht das Morden weiter. Während Moran von der Schuld der gar nicht trauernden Geliebten überzeugt ist, kämpft Curran für seine Liebe. Als sein persönlicher Rivale ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht schließlich auf Curran, weshalb er von der Polizei suspendiert wird und so noch mehr Zeit hat, die er Catherine Tramell widmen kann.

Er findet einige unbekannte Tatsachen aus dem Leben der Verdächtigen heraus, die schließlich in eine ganz andere Richtung weisen. Doch was hat die Polizeipsychologin mit der scheinbar ziemlich irren und gefährlichen Tramell gemeinsam? Curran und Moran begeben sich in große Gefahr, aus der schließlich nur einer lebend hervorgeht – und selbst der scheint es nicht mehr lang zu machen.

Das vorliegende Buch ist das Buch zum Film, dh. es entstand nach dem Film. Man merkt, dass ca. 230 Seiten viel zu wenig für eine Geschichte sind, die eigentlich auch einen Wälzer füllen könnte. Dementsprechend kommen viele Dialoge, Charakteristika und Beschreibungen viel zu kurz, außerdem wurde bei der Übersetzung ziemlich geschlampt. Manchmal meint man, ein Computer hätte diese vorgenommen. Die Wörter mögen zwar entsprechende Übersetzungen aus dem Englischen sein, doch passen tun diese nicht immer. Und außerdem: hundertzehn Millionen Dollar ist eine Elf mit sieben Nullen – und nicht wie im Buch angegeben mit sechs Nullen!

Die beiden Punkte vergebe ich nur deshalb, weil das Büchlein ein bisschen spannend ist und besonders die letzten beiden Sätze einen ziemlichen Twist bergen, den man so nicht unbedingt erwartet hätte.
Broschiert: 204 Seiten
Verlag: Lübbe (1992)
ISBN-10: 3404134443
ISBN-13: 978-3404134441

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