Mittwoch, 20. Mai 2009

Nachts, wenn der Feuerteufel kommt



Autor: Stefan Wolf
Original: Nachts, wenn der Feuerteufel kommt (1980)
meine Bewertung: 3 von 5

Die vier Freunde von der TKKG-Bande, Tarzan, Karl, Klößchen und Gaby, sind von einem Ausflug auf dem Rückweg, brauchen jedoch dringend eine Pause. Sie finden eine Scheune und schmeißen sich ins duftende Heu. Doch lang währt die Ruhe nicht, sie hören jemanden kommen und verstecken sich. Was sie nun beobachten, lässt sie nicht schlecht staunen.

Ein Bauer, wahrscheinlich der Besitzer der Scheune, stellt eine brennende Kerze ins Heu und macht sich eilig aus dem Staub. Die Kinder blasen die Kerze aus, sobald die Luft wieder rein ist und alarmieren natürlich Gabys Vater, den Polizeikommissar Glockner. Dieser berichtet der Bande von einem Feuerteufel, der in letzter Zeit in der Umgebung sein Unwesen treibt. Allerdings scheint der Bauer nur ein Trittbrettfahrer zu sein und der wahre Feuerteufel immer noch auf freiem Fuß.

Ehrensache, dass sich die Freunde der Sache annehmen und auf eigene Faust Ermittlungen anstellen. Sie stoßen schon bald nicht nur auf einen Verdächtigen, sondern gleich auf drei. Ein etwas schrulliger Wünschelrutengänger ist in der Umgebung unterwegs, ein schmieriger Versicherungsvertreter scheint seine Finger im Spiel zu haben und auch ein schon mehrmals sitzengebliebener Mitschüler der Bande hat keine ganz saubere Weste.

Wie immer bei den TKKG-Büchern: Sie strotzen vor Klischees und Chauvinismen, stellenweise von Moral triefend. Aber meist ganz solide Unterhaltung für 8 bis 10 Jährige. Nähere Ausführungen zu den Kritikpunkten siehe auch Rezensionen der anderen Bände. Zur Verteidigung der Tatsache, dass die TKKG-Bände hier jetzt gehäuft auftreten muss ich sagen: Ich bin gerade dabei, die Bücher meiner Kindheit zusammen zu sammeln und auf ein Sonderangebot gestoßen…
Gebundene Ausgabe: 184 Seiten
Verlag: Cbj (28. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570150119
ISBN-13: 978-3570150115

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