Dienstag, 9. Juni 2009

Pumuckl auf Hexenjagd



Autorin: Ellis Kaut
Original: Pumuckl auf Hexenjagd (1991)
meine Bewertung: 4 von 5

Dem kleinen rotschopfigen Kobold vom Meister Eder ist langweilig. Der Schreinermeister muss arbeiten und draußen regnet es. Nicht einmal eine Geschichte kann der Eder erzählen, dazu ist die Kreissäge einfach zu laut. Doch was tun?

Der Pumuckl beschließt, ein wenig durch die Gegend zu ziehen. Draußen im Hof hört er schließlich, wie die Mutter vom Nachbarskind Sabine verspricht, ihr eine Geschichte zu erzählen, wenn sie brav ist. Der Pumuckl beschließt, dass er auch ein Recht auf eine Geschichte hat und folgt den beiden.

Was er zu hören bekommt, ist gar schrecklich. Da ist die Rede von zwei Kindern, die im Wald ausgesetzt werden, von einer hässlichen Frau, die eine Hexe ist und den Jungen gern essen möchte, von Lebkuchen an den Wänden und einem großen Ofen. Da wird dem Kobold ganz angst und bange, also läuft er heim, um dem Meister Eder zu erzählen, was sich seiner Meinung nach gerade eben im Wald in der Umgebung abgespielt hat.

Meister Eder ist natürlich fassungslos, allerdings erlaubt ihm sein Gewissen auch nicht, die Sache einfach zu ignorieren. Er verspricht also dem Kobold, die Kinder suchen zu gehen. Blöd nur, dass der Pumuckl die Geschichte nicht bis zu Ende gehört hat, das würde ihm und dem Meister Eder eine große Peinlichkeit ersparen.

Diese und andere nette Geschichten versammeln sich in „Pumuckl auf Hexenjagd“. Der Kobold ist einfach eine sympathische Figur, die man lieben muss. Wer kennt nicht die Hörspielkassetten oder die Serie mit Gustl Bayerhammer als Meister Eder? Zeit, mal wieder eine Reise in die Kindheit anzutreten. Oder auch einfach nur ein netter Spaß zum Vorlesen oder Selberlesen.
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Omnibus Tb Bei Bertelsmann (2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570208842
ISBN-13: 978-3570208847

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