Sonntag, 19. Juli 2009

Das sprechende Grab



Autor: Thomas Brezina
Original: Das sprechende Grab (1996)
meine Bewertung: 2 von 5


Poppi, das jüngste Mitglied der legendären Knickerbocker Bande, ist sauer. Sie wird von allen nur bemuttert, muss immer zurück bleiben, wenn es gefährlich wird und wird von den anderen ständig als Angsthase verspottet. Weil sie ihren Kumpels beweisen will, dass sie auch Mut hat und genauso ein guter Knickerbocker ist, wie die anderen, beschließt sie, als Mutprobe nachts über einen Friedhof zu spazieren.

Doch das bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Die Knickerbocker beobachten während ihres nächtlichen Ausflugs seltsame Vorgänge rund um die Gruft eines verstorbenen Magiers. Sie hören eine Stimme aus dem Grab und beobachten eine dunkle Gestalt, die flieht, als sie ein Geräusch hört.

Natürlich lassen echte Knickerbocker niemals locker, also versuchen sie herauszufinden, was der nächtliche Spuk soll. Dominik, der gerade am Theater für eine Rolle probt, stößt auf Hinweise zu dem geheimnisvollen Zauberer. Die älteren Knickerbocker Axel und Lilo begeben sich mal wieder in Gefahr, doch dieses Mal ist es Poppi, die den beiden das Leben rettet und entscheidend zur Lösung des Falls beiträgt.

Dieser Band ist das Buch zum 1996 erschienenen Kinofilm „Das sprechende Grab“ und mit zahlreichen Farbbildern aus dem Film illustriert. Neben der Hauptgeschichte findet sich auch noch eine kurze und recht interessante Beschreibung des Drehs. Was in diesem Fall fehlt, ist eine Erwähnung, wie es dazu kommt, dass die Kinder sich alle in Wien aufhalten (da sie ja normalerweise aus verschiedenen Bundesländern kommen). Ansonsten eine nette Geschichte für die Zielgruppe der acht- bis zehnjährigen Leser.
Gebundene Ausgabe: 139 Seiten
Verlag: Hpt Neuer Breitschopf (Juli 1998)
ISBN-10: 3700435452
ISBN-13: 978-3700435457

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