Donnerstag, 24. September 2009

Eins zu null für Silberpfeil



Autor: Kevin Kay
Original: Eins zu null für Silberpfeil (1993)
meine Bewertung: 0 von 5

Stefan ist mit seinen beiden Freunden Michi und Julia, vietnamesischen Kindern, die im nahegelegenen SOS Kinderdorf leben, bei einem Seifenkistenrennen als Zuschauer. Mit von der Partie ist außerdem der nette und etwas brummige Seebär Kapitän Brause und Axi, das uralte Axolotl aus Mexiko. Die Stimmung ist gut, doch als sie gerade Würstchen essen, werden sie vom Gewinnner des Seifenkistenrennens ziemlich blöd angemacht.

Die Kinder schwören Rache und hecken deshalb den Plan aus, selbst eine Seifenkiste zu bauen. Die Erwachsenen helfen den Kindern, auch Axi leistet seinen Beitrag. Doch der hat sich anfangs erst geweigert und macht erst dann mit, als er ein ferngesteuertes Auto geschenkt bekommt, in das er perfekt hineinpasst. Gemeinsam mit seinem Reittier, einem kleinen Pinscher, düst er damit durch die Straßen.

Der gutmütige Polizist Seife drückt nochmal ein Auge zu und hilft dem Axolotl, vor einem selbsternannten Außerirdischen-Jäger zu fliehen. Axi ist ein Axolotl und damit ganz irdisch. Auch wenn er ein paar Sachen kann, die andere Tiere wahrscheinlich nicht können. Sprechen und Autofahren zum Beispiel. Und schon naht der Tag des großen Rennens – ob sie es gewinnen werden?

Das Buch nervt. Vom Anfang bis zum Ende beschimpfen sich die Kinder untereinander, die Erwachsenen die Kinder und die Kinder das Axolotl. Auch Axi kann wie ein Rohrspatz schimpfen und beleidigen. Das ist der erste Eindruck.

Leider wird auch der zweite Eindruck nicht besser. Die Geschichte ist nicht im geringsten spannend, die Charaktere sind kein bisschen charmant oder auch nur sympathisch. Eine Enttäuschung, wenn auch aufgrund der Kürze des Buches wenigstens eine, die schnell vorbei ist.
Gebundene Ausgabe: 122 Seiten
Verlag: Egmont Franz Schneider (Juli 1996)
ISBN-10: 3505049735
ISBN-13: 978-3505049736

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen