Sonntag, 28. März 2010

The Mummy Diaries



Autorin: Rachel Johnson
Original: The Mummy Diaries (2004)
meine Bewertung: FLOP!

„The Mummy Diaries“ ist im Wesentlichen die tagebuchförmige Aufzeichnung einer Mutter, die drei Kinder großzieht, in London lebt und teilweise von ihrem Mann im Stich gelassen wird, weil dieser weit weg einen Job annimmt und immer nur begrenzte Zeit zuhause in London ist.

Über den Inhalt kann man gar nicht so besonders viel sagen, denn im Laufe eines Jahres passieren kleinere Episoden, die die Autorin aneinander gereiht hat, beispielsweise Geburtstage, Urlaube, Schulanfang, sonstige Festivitäten. Das geschieht sehr unstrukturiert und episodenhaft, weshalb man oft Probleme damit hat, die gerade wieder neu eingeführten Figuren zuzuordnen. Denn davon gibt es eine Unmenge und keine von ihnen wird ausreichend beschrieben, als dass man sich ein Bild von ihr machen könnte. Das gilt übrigens auch für die Ich-Erzählerin und ihre Kinder.

Das Buch ist einfach nur lächerlich. Die Problemchen der „Mummy“ sind weltfern, denn Mummy ist reich und muss sich ärgern, dass die Schuluniform in der exklusiven Privatschule so teuer ist, über Kindermädchen, Au Pairs, Hausfrauen, Hundetrainer, etc. Kann man sich getrost sparen. Nicht ein einziges Mal musste ich während der Lektüre lachen, eingeschlafen bin ich hingegen mehrmals.
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Penguin (1. September 2005)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0141020598
ISBN-13: 978-0141020594

1 Kommentar:

  1. :-) Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich erst, das wäre ein Twilight-Abklatsch mit Mumien. Aber der wahre Inhalt ist ja wesentlich belangloser.

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