Freitag, 2. April 2010

Die Omama im Apfelbaum



Autorin: Mira Lobe
Original: Die Omama im Apfelbaum (1973)
meine Bewertung: 4 von 5

Andi ist ein wenig traurig. Er möchte so gerne spielen, aber niemand hat für ihn Zeit. Seine Mutter arbeitet, sein Vater ebenso und seine beiden Geschwister Jörg und Christl sind gerade dann, wenn er etwas unternehmen möchte, beschäftigt. Da ist es für Andi umso schlimmer, dass er keine Oma hat. Alle seine Freunde haben eine Oma, der Robert hat sogar eine Oma, die in Amerika lebt und ihn „Bobby“ nennt.

Alles, was Andi von seiner Oma hat, ist ein Foto. Als er eines Tages im Apfelbaum sitzt und seine Füße baumeln lässt, sitzt plötzlich die Oma vom Foto neben ihm auf dem Ast. Und diese Oma hat es in sich. Sie ist sogar noch viel besser, als die Amerika-Oma vom Robert und ganz anders, als Andi sich das vorgestellt hat.

Andi hat viel Spaß mit seiner neuen Omama im Apfelbaum, aber dann zieht eines Tages im Haus nebenan eine ältere Frau ein. Auch die ist richtig nett, aber irgendwie weiß Andi nicht so richtig, ob ihm die Omama aus dem Apfelbaum nicht böse ist, wenn er bei der Nachbarin Kuchen isst und ihr beim Möbel-Rücken hilft.

„Die Omama im Apfelbaum“ ist ein Kinderbuch, das schon in meiner Kindheit vor mehr als 20 Jahren einige Jährchen am Buckel hatte. Trotzdem kann man es aber auch heute, mehr als 35 Jahre nach seiner Entstehung, problemlos und mit viel Freude lesen. Es ist eine spannende und nette Geschichte über Omas und Enkel und darüber, wie die Beziehung zwischen ihnen sein sollte. Sehr gut geeignet für die Leserschaft unter 8 Jahren.
Gebundene Ausgabe: 107 Seiten
Verlag: Jungbrunnen Verlag; Auflage: 15., Aufl. (1991)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3702640002
ISBN-13: 978-3702640002

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