Freitag, 1. Juli 2011

Theo



Autor: Daniel Glattauer
Original: Theo (2010)
meine Bewertung: 3 von 4

Seit der kleine Theo auf die Welt gekommen ist, steht er im Zentrum des Interesses seines schriftstellernden Onkels Daniel. Dieser berichtet seit Theos Geburt über dessen Werdegang in seinen Kolumnen, unter anderem in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard.“ Die Leserschaft liebt Theo, Theo hingegen ist es herzlich egal, was eine Menge fremder Menschen von ihm denken. In unregelmäßigen Abständen berichtet Onkel Daniel von den Erlebnissen des kleinen Wichts.

Als Theo schließlich vierzehn wird, folgt die Rache auf den Fuß: Er interviewt seinen Onkel Daniel und ist dabei um einiges unnachgiebiger als sein Onkel mit ihm war. Das Buch ist eine nette Geschenksidee für werdende Onkeln, Tanten, Eltern, und alle, die mit der Welt kleiner Kinder etwas anfangen können. Es ist ein sehr liebevoll geschriebenes Buch, und der werte Herr Theo, der mittlerweile wohl schon erwachsen sein dürfte, darf sich geschmeichelt fühlen – so es ihn denn gibt.

Ein nettes Buch, in dem der Glattauer’sche Sprachwitz gut zur Geltung kommt, einen Roman darf man sich aber nicht erwarten, da es sich um die Sammlung bereits publizierter „Theo-Kolumnen“ handelt und diese naturgemäß eben nicht besonders umfangreich sind. Es sind wohl eher Schlaglichter aus dem Leben des Theo.



  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Deuticke; Auflage: 8 (26. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552061401
  • ISBN-13: 978-3552061408

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