Mittwoch, 4. Januar 2012

Der will doch nur spielen



Autorin: Meg Cabot
Original: Boy meets Girl (2011)
Übersetzung: Claudia Geng
meine Bewertung: 4 von 5

Kate arbeitet nun seit einigen Monaten als Personalreferentin beim New York Journal. Der Job macht ihr eigentlich Spaß, vor allem, da ihre beste Freundin Jen auch in derselben Abteilung arbeitet. Allerdings gibt es da noch Amy Jenkins, die Chefin, auch "Schreckliche Bürotyrannin" oder kurz: SBT genannt, die den beiden das Leben zur Hölle macht.
Doch langsam beginnt rund um Kate alles zu bröckeln. Sie beschließt, sich von ihrem langjährigen Freund Dale, dem Sänger der Rockgruppe "Ich mache nie mehr Sandwiches" , zu trennen. Das ist zwar einerseits gut, andererseits heißt das für Kate aber auch, dass sie ihre Nächte in Zukunft auf der Couch ihrer Freundin verbringen muss - die nebenbei gerade versucht, schwanger zu werden. Alles wird noch ein wenig schlimmer, als ihr die SBT schließlich auch noch einen (zugegebenermaßen recht süßen) Anwalt auf den Hals hetzt, weil sie eine Angestellte angeblich ungerechtfertigt entlassen hat. 
Doch Kate wäre nicht Kate, wenn sie das Problem nicht in Angriff nehmen würde...
Die gesamte Geschichte wird nur dadurch erzählt, dass man die E-Mail, Chat- und Tagebucheinträge von Kate und ihrer Freundin Jen sowie den anderen Beteiligten liest. Die Geschichte an sich ist ziemlich platt und vorhersehbar, aber die Art und Weise wie sie erzählt wird, ist dafür sehr charmant und lustig. Cabot ist nicht nur eine begnadete Kinderbuch-Autorin, sondern auch eine wunderbare Chicklit-Verfasserin. Wer sich nur eine lustige, einfache Lektüre verspricht, der liegt mit diesem Buch genau richtig!

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (21. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442375673
  • ISBN-13: 978-3442375677

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