Ein Hauch von Sterblichkeit
Autorin: Ann Granger
Original: A Touch of Mortality (1996)
meine Bewertung: 3 von 5
Teil 9 der Mitchell & Markby Serie
In
diesem (bereits neunten) Teil der Mitchell & Markby Serie beginnt
alles damit, dass Liam und Sally Caswell in Oxforshire ein kleines
Cottage kaufen. Sally ist eine alte Freundin von Meredith Mitchell und
arbeitet im Versteigerungshaus, Liam ist Wissenschafter, der schon
mehrmals Probleme mit Tierschützern hatte und auch als Person nicht
unbedingt charmant ist.
Eigentlich
möchte Liam an seinem Buch weiterarbeiten, doch die Ruhe auf dem Land
wird gestört. Mehrmals verirren sich die Ziegen des alten Bodicote,
ihres Nachbarn, auf das Grundstück der Caswells, außerdem bekommt er
Drohbriefe.
Anfangs
wird der alte, exzentrische Nachbar verdächtigt, der Absender der
Briefe zu sein, als dieser jedoch stirbt, wird eine Gruppe von
Tierschützern aus Oxfordshire verdächtigt. Die Ermittlungen rund um
Bodicotes Tod lassen auf einen Unfall schließen, Markby ist jedoch von
Anfang an skeptisch. Schließlich flattert den Caswells auch noch eine
Briefbombe ins Haus, die Sally öffnet, jedoch glimpflich davon kommt.
Doch
kurz nach Bodicotes Tod geschieht ein weiterer Anschlag auf Sallys
Leben, den sie nur durch das beherzte Eingreifen von ihrer Freundin
Meredith überlebt. Markby hat einen Verdacht, der sich auch schnell
bestätigt...
Wieder
einmal hat Ann Granger einen Krimi im bewährten Englischen Stil
verfasst, der angenehm zu lesen ist. Dieses Mal kommt jedoch nur wenig
Spannung auf, weil man selbst von Beginn an eine Vermutung hat, die sich
dann auch noch bestätigt. Die Beziehung rund um Markby und Mitchell
entwickelt sich in diesem Band überhaupt nicht weiter - auch in den drei
Vorgängerromanen war das schon der Fall, allerdings ist in diesem Teil
wieder alles viel platonischer zwischen Meredith und Alan. Der besondere
Charme der Granger-Bücher verliert sich dadurch ein bisschen.
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