Donnerstag, 11. Oktober 2012

Die Geheimnisse der Blutgräfin Elisabeth Bathory



Autor: Gerald Axelrod
Original: Die Geheimnisse der Blutgräfin Elisabeth Bathory (2001)
meine Bewertung: 2 von 5


Elisabeth Bathory (1560 - 1614) entstammt einer adeligen und angesehenen Familie, bereits im Alter von 14 Jahren wurde sie zur Gräfin. Ihre Bekanntheit verdankt sie allerdings nicht diesem Umstand oder kluger Politik, sondern eher der Mythen und Legenden, die sich um ihr Leben ranken.
Angeblich soll die Gräfin die größte Serienmörderin aller Zeiten gewesen sein. Mehr als 650 grausame Morden sollen auf ihr Konto gehen; alle begangen, weil Elisabeth angeblich im Blut von Jungfrauen gebadet haben soll, um sich ihre Jugend zu erhalten.
Tatsächlich wurde Elisabeth Bathory sogar wegen einiger Morde angeklagt und dafür trotz ihres Standes verurteilt - ob tatsächlich 650 junge Mädchen ihretwegen ihr Leben lassen mussten, ist jedoch bestritten. Axelrod möchte in der großformatigen Biografie, illustriert mit zahlreichen aktuellen Fotos aus Elisabeths ehemaligem Wirkungskreis, mit Mythen aufräumen und ein klares Bild der Gräfin zeichnen.
Zwar ist die Biografie durchaus interessant, enthüllt aber leider nichts, was nicht auch auf Wikipedia nachzulesen wäre. Leider macht Axelrods Stil das Lesen nicht unbedingt zur Freude. Man kämpft sich durch viele Wortwiederholungen und vermisst erzählerisches Geschick. Schade ums Geld.

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Verlagshaus Würzburg - Stürtz; Auflage: 1. Auflage (7. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800346036
  • ISBN-13: 978-3800346035

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