Samstag, 17. November 2012

Der Club der toten Dichter



Autorin: Nancy H. Kleinbaum
Original: Death Poets Society (1990)
meine Bewertung: 1 von 5


Die Jungs vom Welton Internat haben einen neuen Englisch-Lehrer bekommen: Mr. Keating. Dieser ist im Gegensatz zu seinen antiquierten Vorgängern und Kollegen ein aufgeschlossener Pädagoge, dem wichtig ist, dass die Schüler ihre eigenen Meinungen, Gedanken und Persönlichkeiten entwickeln. Durch sein Einfühlungsvermögen und seine ungewöhnlichen Unterrichtsmethoden wird Keating schnell zum Liebling seiner Schüler - und zum Feind seiner Kollegen.
Auf einen Hinweis Keatings hin gründen Todd Anderson und seine Kameraden einen "Club der toten Dichter", dessen Mitglieder sich in unregelmäßigen Abständen treffen, um sich Gedichte vorzulesen und selbst welche zu schreiben. Die Mitglieder, ihr Leben lang nur Anwärter, entdecken nach und nach ihre Persönlichkeiten, setzen sich mit Problemen auseinander und wachsen an ihnen - zumindest die meisten.
Einer der Anwärter zerbricht an seinen Problemen, die vor allem das Elternhaus verursacht hat, und nimmt sich das Leben. Im jungen und unkonventionellen Pädagogen Keating wird schnell ein Sündenbock gefunden.
Kleinbaum hat das schmale Bändchen als Buch nach dem gleichnamigen Disneyfilm geschaffen, es handelt sich daher nicht um eine genuine Idee der Autorin. Dennoch hätte diese zumindest versuchen können, dem Film auf irgendeine Art und Weise gerecht zu werden. Es handelt sich um eine lieblose Nacherzählung eines wirklich grandiosen Films mit einem legendären Robbin Williams in der Hauptrolle des Käpt'n, mein Käpt'n. Auslassen!
  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 42 (11. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340411566X
  • ISBN-13: 978-3404115662

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