Auf Ehre und Gewissen
Autorin: Elizabeth George
Original: Well-schooled in Murder (?)
meine Bewertung: 4 von 5
Bredgar Chambers ist eine angesehene Privatschule in der Nähe von London. Hinter den ehrwürdigen Mauern des über 500 Jahre alten Gebäudes gehen allerdings Dinge vor, von denen viele ahnen, gegen die aber trotzdem niemand was unternimmt.
Eines Tages wird der erst 13-jährige Stipendiant Matthew Whaterley tot aufgefunden. Er liegt nackt unter einem Baum auf einem Friedhof, sein Körper ist übersät mit Brandwunden und zeigt Spuren von Folterung. Inspector Lynley und seine Kollegin Seargent Havers begeben sich auf die spannende Suche nach dem Mörder, die sich als schwieriger entpuppt, als anfangs erwartet. Sie stoßen auf einen Verhaltenskodex unter den Schülern, der äußerst bedenklich ist, doch am Ende siegt die Gerechtigkeit und der Mörder des kleinen Matt wird gefunden.
Dieses Buch war das erste, das ich von Elizabeth George gelesen habe, und ich muss ehrlich zugeben, dass ich es vor allem gekauft hab, weil es bei einem gewissen Buchclub schon mal wieder Zeit war, einer Zwangsbeglückung zu entgehen. Bei diesem Werk wurde das Lesen wieder zu einem Laster, weil ich es nicht weglegen konnte, bevor es zu Ende war. Die Handlung ist genial konstruiert und auch die Charaktere wirken natürlich. Den Abzugspunkt gibt es für die zu vielen Handlungsstränge, die neben den Ermittlungen von Havers und Lynley noch herlaufen, die zwar ganz nett sind, aber nicht unbedingt nötig.
Taschenbuch: 467 Seiten
Verlag: Goldmann (7. Oktober 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442413508
ISBN-13: 978-3442413508
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