Der und kein anderer
Autorin: Susan Elizabeth Phillips
Original: Heaven, Texas (1995)
meine Bewertung: 3 von 5
Die 30-jährige Gracie Snow ist eigentlich eine biedere Frau. Sie ist immer noch Jungfrau, kleidet sich hausbacken und arbeitet in einem Seniorenheim. Eines Tages bekommt Gracie die Chance, für ein Filmstudio als Produktionsassistentin zu arbeiten. Ihr erster Job besteht darin, den ehemaligen Football Spieler der Chicago Stars Bobby Tom Denton dazu zu bringen, endlich am Set aufzutauchen und mit den Dreharbeiten für seinen ersten Film zu beginnen. Gracie hat so ihre Schwierigkeiten mit dem draufgängerischen und attraktiven Bobby Tom klarzukommen, dem die Frauen nur so zu Füßen liegen, doch irgendwie raufen sich die beiden zusammen.
Während der Dreharbeiten verliebt sich Gracie in Bobby Tom. Da er sich all die Frauen vom Leib halten will, die Annäherungsversuche machen, behauptet Bobby Tom einfach, mit Gracie verlobt zu sein. Um dem ganzen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, spielt er ein wenig Pygmalion. Nachdem er ihr eine anständige Frisur und sexy Kleidung besorgt hat, beginnt er, sie sehr süß zu finden und wie das Leben nunmal in Wirklichkeit nicht spielt, verliebt sich auch Bobby Tom in Gracie. Als er ihr seine Liebe gesteht, glaubt Gracie allerdings wieder nur an einen billigen Trick seinerseits...
Wer die Bücher von Susan Elizabeth Phillips kennt, weiß ohnehin schon von Anfang an, wie die Geschichte diesesmal nun wieder ausgehen wird. Obwohl die Handlung immer dieselbe zu bleiben scheint, hat sich das Buch zwei Sterne verdient. Zum einen sind die Charaktere einfach wieder schillernd und lebending gelungen, es tauchen auch wieder viele alte Bekannte auf. Zum anderen ist das Buch humorvoll und konsequent erzählt.
Abzugspunkte gibt es, wie gesagt, für die ewig gleiche Handlung Phillips Bücher und für die grottenschlechte Übersetzung durch Inez Meyer. Ständig findet man Satzkonstruktionen, die kein Mensch, der Deutsch spricht, verwendet. Ein Beispiel dafür: ..., doch meinte er es nicht so/..., doch hatte er gute Gründe dafür. Das Prädikat im Nebensatz vor das Subjekt zu stellen mag zwar theoretisch richtige Grammatik sein, sie wirkt aber unglaubwürdig, wenn ein jungenhafter Football Spieler sie in den Mund gelegt bekommt. Außerdem nervt es, dass man ständig "Herr Denton" und "Frau Snow" lesen muss. Warum kann man es nicht einfach beim originale "Mister" (das nun wirklich jeder versteht) belassen?
Philipps Geschichten sind nette Liebesromane, die wirklich humorvoll geschrieben und zügig zu lesen sind, sofern man es nicht mit einer Übersetzung von Meyer zu tun hat.
Taschenbuch: 445 Seiten
Verlag: Goldmann (24. April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442356695
ISBN-13: 978-3442356690
Während der Dreharbeiten verliebt sich Gracie in Bobby Tom. Da er sich all die Frauen vom Leib halten will, die Annäherungsversuche machen, behauptet Bobby Tom einfach, mit Gracie verlobt zu sein. Um dem ganzen mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, spielt er ein wenig Pygmalion. Nachdem er ihr eine anständige Frisur und sexy Kleidung besorgt hat, beginnt er, sie sehr süß zu finden und wie das Leben nunmal in Wirklichkeit nicht spielt, verliebt sich auch Bobby Tom in Gracie. Als er ihr seine Liebe gesteht, glaubt Gracie allerdings wieder nur an einen billigen Trick seinerseits...
Wer die Bücher von Susan Elizabeth Phillips kennt, weiß ohnehin schon von Anfang an, wie die Geschichte diesesmal nun wieder ausgehen wird. Obwohl die Handlung immer dieselbe zu bleiben scheint, hat sich das Buch zwei Sterne verdient. Zum einen sind die Charaktere einfach wieder schillernd und lebending gelungen, es tauchen auch wieder viele alte Bekannte auf. Zum anderen ist das Buch humorvoll und konsequent erzählt.
Abzugspunkte gibt es, wie gesagt, für die ewig gleiche Handlung Phillips Bücher und für die grottenschlechte Übersetzung durch Inez Meyer. Ständig findet man Satzkonstruktionen, die kein Mensch, der Deutsch spricht, verwendet. Ein Beispiel dafür: ..., doch meinte er es nicht so/..., doch hatte er gute Gründe dafür. Das Prädikat im Nebensatz vor das Subjekt zu stellen mag zwar theoretisch richtige Grammatik sein, sie wirkt aber unglaubwürdig, wenn ein jungenhafter Football Spieler sie in den Mund gelegt bekommt. Außerdem nervt es, dass man ständig "Herr Denton" und "Frau Snow" lesen muss. Warum kann man es nicht einfach beim originale "Mister" (das nun wirklich jeder versteht) belassen?
Philipps Geschichten sind nette Liebesromane, die wirklich humorvoll geschrieben und zügig zu lesen sind, sofern man es nicht mit einer Übersetzung von Meyer zu tun hat.
Taschenbuch: 445 Seiten
Verlag: Goldmann (24. April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442356695
ISBN-13: 978-3442356690
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