Das war der Hirbel
Autor: Peter Härtling
Original: Das war der Hirbel (1973)
meine Bewertung: 5 von 5
Der
Hirbel heißt eigentlich gar nicht wirklich Hirbel. Wie er wirklich
heißt, das hat er schon lange vergessen. Irgendwo in seinen Akten steht
das sicher, die werden immer von einem Heim ins nächste mit ihm
mitgeschickt.
Als
der Hirbel auf die Welt kam, musste eine Zange verwendet werden und
seitdem ist der Hirbel ein bisschen anders als andere Kinder. Er hat oft
Kopfschmerzen und manchmal bekommt er Anfälle. Weil ihn seine Mutter
nicht haben möchte, kommt er in ein Heim. Er ist oft in Schwierigkeiten
und viele Mneschen haben Angst vor dem Hirbel. Aber er ist nicht
wirklich dumm und auch ein ganz lieber Zeitgenosse, wenn man sich nur
Mühe macht, um ihn zu verstehen.
Härtling
hat ein Büchlein für Kinder geschaffen, das eine pädagogisch wertvolle
Botschaft zu vermitteln hat. Nämlich: Wenn man sich nur Mühe gibt, kann
Integration funktionieren und nur weil jemand nicht so ist, wie man
selbst, ist er nicht anders, sondern doch ein Mensch. Härtling hat aus
dem Hirbel einen sympathischen Charakter gemacht, den man einfach ins
Herz schließt. Christa aus dem Siepen hat außerdem einige nette
Illustrationen beigesteuert.
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