Mrs. Nans Rezept
Autorin: Frances Fyfield
Original: 2003
meine Bewertung: 3 von 5
Dieses dünne Büchlein von Frances Fyfiel beinhält 2 mysteriöse Geschichten. In der ersten Geschichte lernt der Leser die gutmütige Mrs. Nan kennen. Sie ist Inderin und sehr stolz auf ihre Kochkünste. Ihr Mann und ihre Kinder essen jeden Tag ihr Essen, die Kinder kommen immer noch zum Essen heim, obwohl beide schon erwachsen sind. Eines Tages allerdings erkranken der Mann und die Kinder an einer Salmonellenvergiftung. Mrs. Nan geht es gut, sie hat aber auch nicht soviel gegessen. Sie isst immer nur, was ihre Lieben übrig lassen. Und das war an diesem Tag wenig. Nachdem sich die Familie wieder erholt hat, beschuldigen sie - eher scherzhaft -- ihre Mutter, sie absichtlich vergiftet haben zu wollen.
Dem ist aber nicht so. Auch das Gesundheitsamt beginnt sich mittlerweile dafür zu interessieren, denn mittlerweile sind in London schon mehrere Fälle von Salmonellenvergiftung bekannt geworden. Seltsamerweise ist immer nur eine bestimmte ethnische Gruppen betroffen...
Die zweite Geschichte handelt vom Weihnachtsabend einer reichen Familie. Die Familie scheint perfekt zu sein, Maria, die Mutter und Ehefrau, hält sich für ihren Mann schlank und pflegt das Haus ordentlich, damit ihr Gatte allen Grund hat, auf sie stolz zu sein. Maria möchte die perfekte Hausfrau sein.
Allzuviel vom Inhalt kann man hier nicht preisgeben, da beide Geschichten sehr kurz sind und das Büchlein nur 91 Seiten umfasst. Die Geschichten sind spannend und stimmungsvoll, erstere fällt tatsächlich in die Kategorie "mysteriöse" Geschichte, zweitere eher nicht. Dennoch sind beide spannend und lassen sich leicht in einer halben Stunde weglesen, wenn man auf den Zug etc. wartet. Ansonsten nicht wirklich etwas Besonderes.
Gebundene Ausgabe: 91 Seiten
Verlag: Europa, Hamburg; Auflage: 1 (November 2004)
ISBN-10: 320385211X
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