Der Regenmörder
Autor: Sidney Sheldon
Original: The Strangler (1997)
meine Bewertung: 3 von 5
London ist ein
gefährliches Pflaster für die Frauen Großbritanniens geworden. Ein
verrückter Serienmörder treibt sich in den Straßen Whitechapels, dort wo
einst der berühmte Jack the Ripper seine Opfer tötete, sein Unwesen.
Der Killer erwürgt seine Opfer und verschwindet danach spurlos. Scotland
Yard steht vor einem Rätsel. Es gibt nur einen einzigen Anhaltspunkt:
Der Würger tötet nur bei Regen.
Inspektor Sekio
Yamada wird auf den Fall angesetzt. Der junge Beamte hat sich schon
einige Male Lorbeeren verdient, jetzt ist die Chance gekommen, sich im
Yard nach oben zu arbeiten. Und er hat Glück: Das letzte Opfer des
Würgers hat überlebt, weil der Täter durch ein vorbeifahrendes Taxi
davon abgehalten wurde, seine Tat zu vollenden.
Das Opfer ist die
junge Bildhauerin Akiko Kanomori. Sie verspricht dem Inspektor, der ihr
natürlich gleich gefällt, einen Tonkopf mit den Zügen des Täters
anzufertigen. Die beiden Protagonisten sind sich sofort mehr als
sympathisch. Leider hat ein Reporter ein Foto der Überlebenden gebracht
und auf einem ungewöhnlichen Weg erfährt der Mörder den Namen und den
Wohnort seines Fast-Opfers. Da er sich nicht leisten kann, entdeckt zu
werden, beschließt er, sein begonnenes Werk zu vollbringen. Kann
Inspektor Yamada noch das Schlimmste verhindern?
"Der Regenmörder" ist
eines der kürzeren Werke von Sidney Sheldon. Es handelt sich um eine
nicht besonders umfangreiche und tiefe Story, die allerdings trotzdem
spannend ist. Nett, wenn man mal eine Stunde oder zwei Zeit hat und
nichts besonders Tiefsinniges erwartet.
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