Des Königs dunkle Botin
Autorin: Vera Chapman
Original: The King's Damosel (1975)
meine Bewertung: 1 von 1
Diesen Monat sind mir
einfach keine guten Bücher vergönnt. Vera Chapman bearbeitet in ihren
Büchern die Artus-Saga von einer etwas anderen Warte aus. Sie stellt
Frauen in den Mittelpunkt und erzählt von deren Schicksal. In diesem
Band geht es um die junge Lynett, die nicht als Dame, sondern als Junge
erzogen wurde. Der größte Wunsch des jungen Wildfangs ist es, später
einmal Ritter zu werden. Nach vielen Schicksalsschlägen, unter anderem
einer Vergewaltigung und einer Zwangsehe, wird ihr ihr größter Wunsch
endlich erfüllt und sie wird Botin des jungen König Artus.
Im Auftrag von König
Artus reist Lynett in Begleitung von vier Rittern der Tafelrunde durch
das Land, um die Botschaften des Königs an seine Untertanen zu
verkünden. Sie wird allerdings eines Tages entführt und eingesperrt,
dann wieder gerettet, findet schließlich ihre große Liebe und den
Heiligen Gral...
Man mag nun
einwenden, dass die Geschichte ja eigentlich recht spannend klingt. Ja,
tut sie auch tatsächlich. Allerdings passiert all dies auf gerade mal
156 Seiten, obwohl die Story an sich das Potential zu einem richtigen
Wälzer hätte. Allerdings denke ich, dass man sich nicht durch mehr als
156 Seiten von Chapmans emotionsloser Schreibe und die beinahe völlige
Abwesenheit von Dialogen quälen würde. Wieder einmal schade ums Geld,
denn mehr als ein Punkt für die doch nette Handlung ist wirklich nicht
drin. Wenn man sich für geschichtliche Romane interessiert, sollte man
lieber zu einem Werk von Noah Gordon oder Iny Lorentz greifen.
moribund schreibt am 21.11.2006 um 22:51 Uhr:ich frag jetzt mal aus neugier....wie viel bücher hast du bei dir zuhause?^^
AntwortenLöschenchil schreibt am 22.11.2006 um 08:49 Uhr:879 Stück sinds derzeit *gg* davon allerdings rund 150, die noch ungelesen sind. Warum denn?
AntwortenLöschenlg
chil
soJA schreibt am 22.11.2006 um 10:51 Uhr:Mich würde mal interessieren, ob Du Bücher, die Du nicht gut findest, trotzdem bis zum Schluß liest?
AntwortenLöschenIch gebe einem Buch meist 100 Seiten, dann ist Schluß oder nicht.
chil schreibt am 22.11.2006 um 10:58 Uhr:Ja, ich lese auch grottenschlechte Bücher bis zum Ende. Irgendwie hab ich mir das so angewöhnt. Und manchmal erlebt man auf den letzten 50 Seiten noch eine Überraschung, die dem Buch einen zweiten Stern einbringen könnte. Und wenn nicht: als schlechtes Beispiel kann das Buch dann immer noch dienen. :-)
AntwortenLöschensoJA schreibt am 22.11.2006 um 11:03 Uhr:So ein grottenschlechtes Buch würde ich dann wahrscheinlich sechs Monate lesen und käme nicht voran. Bin eben eine sehr Ungeduldige!
AntwortenLöschenmoribund schreibt am 22.11.2006 um 21:19 Uhr:wohaha *staun* *vomstuhlumfall* das sind ja ne menge ich frag nur so ^^ die meisten bücher lei ich mir und die guten kauf ich aber zurzeit hab ich nicht genug geld ^^
AntwortenLöschenchil schreibt am 23.11.2006 um 00:04 Uhr:Stimmt, ins Geld gehts schon! Aber ich kauf auch viel auf Flohmärkten.
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