Freitag, 27. Mai 2005

Rumo & Die Wunder im Dunklen



Autor: Walter Moers
Original: Rumo & Die Wunder im Dunklen (2004)
meine Bewertung: 5 von 5

Walter Moers, der Erfinder des "kleinen Arschlochs" hat mit Rumo, dem süßen Wolpertinger, eine Figur geschaffen, die einem sicher schnell ans Herz wachsen wird. Wolpertinger sind Hunde, die zwei Hörner haben, auf zwei Beinen gehen, sprechen können und wahre Meister der Kampfkunst sind. Rumo ist ein Wolpertinger, der bei Fhernhachenzwergen aufwächst und dort behandelt wird, wie ein dahergelaufener Haus-und-Hof-Hund.

Er zieht von seinem Hof in Fhernhachen los, um die Welt zu entdecken. Er trifft während seiner Reise auf allerlei böse Gestalten, aber schon während seiner Abentuer auf den Teufelsfelsen findet er in Smeik, der Haifischmade einen guten Freund, der ihn ein Stück seines Weges begleitet. Rumo hat den silbernen Faden in der Nase, dem er unbedingt folgen muss. Nachdem er sich von Smeik nach einem Teil des Weges trennt, gelangt er nach Wolperting, wo er zum ersten Mal einen Wolpertinger der "anderen" trifft - ein Wolpertingerweibchen namens Rala, in das er sich verliebt.

Eines Tages wacht Rumo auf und findet Wolperting verlassen vor. Nach und nach findet er heraus, wohin seine Freunde verschwunden sind und natürlich zögert er keine Sekunde, bevor er sich auf die Suche nach seinen Gefährten macht.

Moers hat eine Welt geschaffen, in die man sehr leicht hineinfindet, aber nur schwer wieder herauskommt. Hat man sich erst einmal in die Geschichte eingelesen, fiebert man mit den Helden mit, man freundet sich mit Riebesehl und anderen Gestalten an und drückt dem kleinen Wolpertinger die Daumen. Der Humor von Moers besticht einfach und alleine schon die Zeichnungen zu seiner Geschichte sind sehenswert. Nicht nur für Fantasy-Fans empfehlenswert!
Taschenbuch: 704 Seiten
Verlag: Piper Verlag GmbH; Auflage: 6 (22. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492241778
ISBN-13: 978-3492241779

Montag, 23. Mai 2005

Barry Trotter und die schamlose Parodie



Autor: Michael Gerber
Original: Barry Trotter and the unauthorized Parody (2002)
meine Bewertung: FLOP!

Ich hab ja eigentlich lange überlegt, ob ich mir das Buch kaufen soll, hab es aber dann doch getan, obwohl ich schon mehrere Rezensionen dazu gelesen hatte, die eindeutig davon abrieten. Ich wollte dem Buch eine Chance geben und hab es mir gekauft. Zugegebenermaßen bin ich ein Fan der "Harry Potter"-Bücher, aber ich traue mir trotzdem zu, die Parodie darauf neutral zu bewerten. Zum Inhalt ist zu sagen, dass die Geschichte extrem lahm ist.

Der Erzählfluss ist zäh wie Kaugummi und die Handlung macht absolut keinen Sinn. Barry, Hermeline und Lon machen sich auf, um zu verhindern, dass ein "Barry Trotter"-Film gedreht wird. Sie wurden von Alpo Bumblebore dazu gezwungen, denn da der geldgierige Barry die Wegbeschreibung zum Schloss Hogwash an die Presse verraten hat, belagern Tag für Tag tausende Fans die Schule und randalieren wie wild. Während ihrer Reise nach Hollywood begegnen sie natürlich einigen absurden Gestalten, die sie aber nicht von ihrem Plan abbringen können.

Gerade liest man noch, dass Barry vom "Doofen Lord" bedroht wird und in einem Kerker gefangen ist, doch schon auf der nächsten Seite kann man lesen, dass eigentlich alles, was man bisher schon gelesen hat, der Film ist, der davon handelt, wie Barry und seine Freunde versuchen, einen Barry-Film zu verhindern... und hat man sich erst einmal mit dieser Idee angefreundet, muss man entdecken, dass eigentlich Barry eine Biografie über sich selber schreibt, in der es darum geht, wie er einen Film darüber drehte, dass er einen Film verhindern wollte - klingt verwirrend, ist es auch.

Leider strotzt die Parodie vor Perversitäten und Obszönitäten. Manchmal waren die Beschreibungen derart ekelhaft, dass ich versucht war, das Buch wegzulegen. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum Darmgeräusche auf manche Menschen eine so erheiternde Wirkung haben, dass sie in jedem Kapitel ausführlichst beschrieben werden. Man muss schon die Harry Potter Bücher oder zumindest einen Film kennen, damit man die Personen erkennt, die sich hinter den (manchmal sogar recht humorvollen) Namen verstecken. Für jüngere Leser ist das Buch absolut nicht zu empfehlen, eben wegen der vielen Obszönitäten. Ich bin der Meinung, man kann eine Parodie auch mittels Wortwitz und Situationskomik schreiben, man muss sich nicht platter Kalauer bedienen, die man dem Leser fast wie mit einem Holzhammer näher bringen will.

Den einen Punkt erhält Gerbers Parodie dafür, dass der Autor streckenweise selbst einsieht, welchen Mist er verzapft hat und dass die Geschichte keinen wie auch immer gearteten Sinn hat. Einen Goof habe ich auch entdeckt - wer den Fehler findet, darf sich melden!
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann (5. Februar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442458153
ISBN-13: 978-3442458158

Kirschblüten und Coca-Cola



Autor: Sidney Sheldon
Original: The Chase (1981)
meine Bewertung: 5 von 5

Wer Sidney Sheldon kennt, weiß, dass er einer der bedeutendsten Schriftsteller im Genre der Abenteuer-Unterhaltungsliteratur ist. Der Leser wird auch nicht enttäuscht, wenn er "Kirschblüten und Coca-Cola" liest. Es geht darin um den jungen Masao Matsumoto, dessen Eltern ein Elektronik-Imperium besitzen, aber eines Tages auf unerklärliche Weise bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommen. Der gerade einmal 18-jährige Masao ist nicht bei seinen Eltern an Bord der Maschine nach Amerika, sondern in Tokyo, seiner Heimatstadt bei seiner Tante und seinem Onkel. Masao mochte seinen Onkel nie, und als dieser ihm auch noch gefühlskalt die Nachricht vom Tod seiner geliebten Eltern überbringt, fällt er in tiefe Trauer.

Er lässt sich von seinem Onkel dazu überreden, mit ihm nach Amerika zu fliegen, um die Asche seiner Eltern heimzuholen. Masao stimmt zu und findet sich bald in einem einsamen Bergchalet wieder. Er belauscht heimlich ein Gespräch zwischen seinem Onkel und seiner Tante und plötzlich wird ihm schlagartig klar, welch teuflischen Plan sein Onkel verfolgt: nachdem zwischen dem Matsumoto-Imperium und ihm nur noch sein Neffe steht, ist klar, dass dieser beseitigt werden muss. Masao zögert nicht lange und flieht in die Nacht, doch seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen...

Wieder einmal gelang es Sheldon, eine geniale und doch plausible Geschichte zu konstruieren, die sich von ihren Vorgängern unterscheidet. Einziges Manko: leider ist das Buch ziemlich kurz...
Taschenbuch: 153 Seiten
Verlag: Goldmann; Auflage: N.A. (April 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442091446
ISBN-13: 978-3442091447

Donnerstag, 19. Mai 2005

Vom Schnee der vergangenen Jahre



Autor: Alois Brandstetter
Original: Vom Schnee der Vergangenen Jahre (1982)
meine Bewertung: 5 von 5

Alois Brandstetter erzählt in diesem Büchlein seine Kindheitserinnerungen - und das mit einem ausgezeichneten Sinn für Humor. Der aus Pichl in Oberösterreich stammende Autor mixt seine Erinnerungen an frühere Bräuche mit so manchen Wörtern aus der Mundart, die sogar ich längst vergessen habe - und das, obwohl ich nicht weit von ihm entfernt geboren und aufgewachsen bin. In seinen Kurzgeschichten behandelt er vor allem Bräuche rund um die Weihnachtszeit, weshalb dieses Werk als ideale Begleitlektüre für den hektischen urbanen Advent betrachtet werden kann.

Brandstetters Witz kommt hier noch viel besser zum Vorschein als beispielsweise im Werk "Zu Lasten der Briefträger", weshalb ich es unbedingt jedem ans Herz legen möchte, der ein paar unbeschwerte Stunden erleben möchte und sich für zeitgenössische Autoren interessiert. Brandstetters Kindheit spielte sich ja vor allem während der Zeit des Zweiten Weltkriegs ab, darum erfährt man auch an so manchen Stellen, wie er den Krieg erlebte und was er über Hitler dachte. Unbedingt lesen!
Gebundene Ausgabe: 131 Seiten
Verlag: Residenz; Auflage: 1 (30. September 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3701713588
ISBN-13: 978-3701713585

Mittwoch, 18. Mai 2005

Zu Lasten der Briefträger



Autor: Alois Brandstetter
Original: Zu Lasten der Briefträger (1974)
meine Bewertung: 3 von 5

Dieses Werk von Alois Brandstetter trieft vor Ironie und Witz, wenn man sich die Mühe macht, dem Dialog der drei Postangestellten Aufmerksamkeit zu schenken. Man erfährt nicht nur, wie es am Postamt zuget, sondern auch, was die drei (nicht besonders schlauen) Postbeamten so übers Leben denken und wie es ihrer Meinung nach auf der Welt zugeht.

Es ist nicht unbedingt zu empfehlen, dieses Werk von Brandstetter zu lesen, wenn man sonst noch nichts von ihm kennt. Ich empfehle daher, zuerst "Der Leumund des Löwen" oder Ähnliches von ihm zu lesen, um seinen Sinn für den Humor Brandstetters zu schärfen.
Taschenbuch: 128 Seiten
Verlag: Dtv (1987)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423106948
ISBN-13: 978-3423106948

Montag, 16. Mai 2005

Schindlers Liste



Autor: Thomas Keneally
Original: Schindler's List (1982)
meine Bewertung: 5 von 5

So ziemlich jeder kennt heutzutage den Film "Schindlers Liste" von Steven Spielberg, ich leider nicht. Ich habe mich also völlig neutral dem Buch genähert und muss gestehen, dass ich anfangs enttäuscht war. Der Australier Thomas Keneally hat fast 2 Jahre lang recherchiert und das Leben des Oskar Schindler rekonstruiert, auch Dinge, die lange vor dem Krieg geschahen. Da er auch komplett neutral schreibt, ohne jegliche Wertung und mehr eine Biografie gemacht hat, darf man sich keine Dialoge oder viel Action erwarten. So sind vor allem die ersten drei Kapitel etwas mühsam zu lesen, doch wenn man die durchhält, wird man dafür belohnt.

Man liest das Buch und zittert mit Schindler und "seinen" Juden mit, man hofft, endlich von der Befreiung der Konzentrationslager zu lesen und man hofft, die Menschen mögen mit dem Leben davon kommen. Gerade weil Keneally so sorgfältig recherchiert hat und sich jeder Wertung enthält, liefert das Buch ein Bild des Lebemanns Oskar Schindler, der zwar gewiss kein Heiliger war, aber davon besessen war, "[...] Seelen zu retten."

Man erfährt, wie er unter Einsatz seines eigenen Lebens viele Menschen vor dem sicheren Tod bewahrte, was die Menschen erleiden mussten, die es nicht auf seine Liste schafften und wie grausam diese Zeit gewesen sein muss. Er liefert ein klares Bild, das wegen seiner Nüchternheit so erschreckend ist. Irgendwie ist man erleichtert, von einem Menschen zu lesen, der dem Regime in die Suppe gespuckt hat - und vom jüdischen Volk den Ehrentitel eines "Gerechten" erhalten hat.

Das Buch gehört unbedingt gelesen, gerade im Gedenken an 60 Jahre Kriegsende. Es bringt den Glauben an das gute in den Menschen zurück, denn man erfährt auch von Heldentaten anderer, die sich aus tiefstem Herzen gegen das Regime gewandt hatten.
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Cbt (18. August 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570300048
ISBN-13: 978-3570300046

Freitag, 13. Mai 2005

Le Petit Prince



Autor: Antoine de Saint-Exupéry
Original: Le Petit Prince (1946)
meine Bewertung: 5 von 5

Jeder kennt wohl den Stammbuch-Spruch "Man sieht nur mit dem Herzen gut..." und jeder sollte auch das Buch/Büchlein kennen, aus dem er stammt. Viele meiner Rezensenten-Kollegen werden mir beipflichten, wenn ich empfehle, das Buch eher auf Französisch zu lesen, da die Sprache und Worte viel weicher und "schöner" sind, als die Deutschen und somit viel besser zur Geschichte passen. Saint-Exupéry erzählt die Geschichte eines kleinen Prinzen, der einsam auf seinem Planeten wohnt und eine schöne Blume bewacht. Eines Tages macht er sich auf - und trifft viele interessante Gestalten, von denen er lernen kann, oder die von ihm lernen.

Vielleicht meint man, es handle sich um ein Kinderbuch, doch dann ist man einfach mit dem zu logischen Verstand des Erwachsenen an die Lektüre herangegangen. Man muss darf dieses Buch nicht aus einer Metaebene betrachten - man muss sich fallenlassen, mitten hinein in die Zeichnungen und Worte, von denen auch Erwachsene sehr profitieren können, und eben das ist auch die Moral der Geschichte: wehret der Oberflächlichkeit! Man muss dieses Büchlein besitzen und einfach immer wieder lesen, denn dass man ständig andere Einsichten daraus gewinnt, wird garantiert!
Taschenbuch: 97 Seiten
Verlag: Gallimard (28. Februar 1999)
Sprache: Französisch
ISBN-10: 2070408507
ISBN-13: 978-2070408504

Dienstag, 10. Mai 2005

Nell



Autorin: Mary Ann Evans
Original: Nell (1995)
meine Bewertung: 4 von 5

In der Nähe von Richfield wird in den Wäldern in einer Hütte am See wird eine etwa dreißigjährige Frau gefunden. Sie lebt völlig allein und hat sogar ihre eigene Sprache entwickelt. Der Mediziner Dr. Jerry Lovell und die Psychologin Dr. Paula Olsen, interessieren sich für sie. Während Dr. Lovell sie in ihrer natürlichen Umgebung lassen möchte, möchte Dr. Olsen sie in eine psychiatrische Anstalt einliefern lassen. Es kommt zum Streit zwischen den beiden, darum entscheidet ein Richter, sie erstmal drei Monate in ihrer Umgebung zu beobachten. Die beiden Forscher freunden sich nach und nach immer mehr an und sie schaffen es sogar, Nells Vertrauen zu gewinnen.

Wer den Film mit Jodie Foster kennt, der wird von diesem Buch einige Details erfahren, die ihm der Film nicht verrät, beispielsweise, warum Nell von ihrer Mutter im Wald versteckt wurde. Die Geschichte ist so berührend, dass die alltäglichen literarischen Fähigkeiten der Autorin kaum ins Gewicht fallen. Wir alle bräuchten eine Nell, die uns zeigt, wie man frei ist. Weil das nicht möglich ist, sollte jeder zumindest entweder das Buch oder den Film kennen!
Broschiert: 254 Seiten
Verlag: Heyne (1995)
ISBN-10: 345308960X
ISBN-13: 978-3453089600

Freitag, 6. Mai 2005

Fräulein Smillas Gespür für Schnee



Autor: Peter Hoeg
Original: Froken Smillas fornemmelse for sne (1992)
meine Bewertung: 2 von 5

Die dreißigjährige Smilla Jaspersen ist eigentlich Grönländerin, lebt aber in Dänemark. Dort schließt sie eines Tages Freundschaft mit dem kleinen Jesaja, doch lange währt ihre Freundschaft nicht. Sie wird jäh beendet, als Jesaja vom Dach eines Hauses stürzt und stirbt. Was eindeutig wie ein Unfall aussieht, kann für Smilla gerade das nicht gewesen sein. Sie hat ein Gespür für Schnee und weiß um die Höhenangst, die der kleine Jesaja hatte. Sie begibt sich auf eigene Faust auf Spurensuche und gerät so mehr als einmal in große Gefahr.

Gerade eben denke ich mir, dass meine Kurzzusammenfassung ja eigentlich ganz spannend klingt, doch genau das ist dieses Buch nicht. Es wird erst ab Seite 400 ca. spannend, fast genau 100 Seiten vor dem Schluss. Man erfährt zwar viel über das Leben der Grönländer, Schnee und Eis, doch so richtig spannend ist das nicht. Schade außerdem, dass es Hoeg nicht gelingt, dreidimensionale Figuren zu konstruieren. Man kann keinen der Charaktere einordnen und auch die Hauptfigur Smilla scheint nur ein "bag of bones" zu sein, wie Stephen King sagen würde. Sogar die Geschichte selbst wirkt zu steif und konstruiert, und dass ein Großteil auf einem Schiff spielt, erleichtert das Verständnis auch nicht gerade. Ständig liest man Wörter wie Persenning, Glasen, Klüse... was soll das alles sein?

"Fräulein Smillas Gespür für Schnee" mag ein Klassiker der zeitgenössischen Literatur sein, doch ehrlich gesagt, frage ich mich schon, warum. Trotz allem 2 Smileys, denn irgendwie geht das Buch trotzdem nicht spurlos an einem vorbei.
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: Neuausgabe. (1. Oktober 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499237016
ISBN-13: 978-3499237010

Sonntag, 1. Mai 2005

Der Richter und sein Henker



Autor: Friedrich Dürrenmatt
Original: Der Richter und sein Henker (1985)
meine Bewertung: 4 von 5

"Der Richter und sein Henker" ist ganz nach gewohnter Dürrenmatt-Manier: meisterhaft erzählt, klassisch, konstruktuvistisch und genial. Kommissar Bärlach ist krebskrank und hat nur noch ein Jahr zu leben. Er erinnert sich an eine Wette, die er einmal mit einem Verbrecher abschloss: Bärlach versprach, ihn eines Tages wegen seiner Verbrechen dranzukriegen. Als nun Polizeiinspektor Schmied ermordet aufgefunden wird, wittert Bärlach die letzte Chance, seine Wette einzulösen...

Natürlich ist auch bei diesem Bändchen nichts so, wie es anfangs scheint, doch am Ende wird einem vieles klar. Dieses Werk ist zwar nicht so humorvoll (eigentlich gar nicht) wie "Die Physiker", ist aber dennoch ein Klassiker zeitgenössischer Literatur, der gelesen gehört!
Taschenbuch: 181 Seiten
Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 16., Aufl. (1992)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257225350
ISBN-13: 978-3257225358