Montag, 28. September 2009

Ein Schritt ins Leere



Autorin: Agatha Christie
Original: Why didn't they ask Evans? (1934)
meine Bewertung: 4 von 5

Der junge Pfarrerssohn Bobby Jones spielt mit einem Freund Golf, schlecht wie immer. Als dann auch noch Nebel aufzieht, verbessert sich das Spiel dadurch nicht unbedingt. Bobby schafft es nicht, seinen Ball über eine Klippe zu spielen, als er den Ball holen will, erblickt er in der Tiefe etwas Schreckliches. Ein Körper liegt einige Meter unterhalb des Felsvorsprungs. Bevor der Mann endgültig sein Leben verhaucht, ist Bobby bereits bei ihm. Der letzte Satz des bald Toten ist ein Geheimnisvolles „Warum holten sie nicht Evans?“.

Während sein Freund um einen Arzt läuft, bleibt Bobby bei der Leiche. Es handelt sich um einen Mann, der sich wohl das Genick gebrochen haben muss, als er im Nebel einen Schritt zuviel tat. Bobby kramt in den Taschen des Toten nach einem Taschentuch, um ihm sein Gesicht damit zu verdecken. Während seiner Suche findet er ein Foto einer unglaublich schönen Frau. Er prägt sich das bezaubernde Antlitz ein, bevor er die Fotografie zurück in die Taschen des Toten steckt.

Weil Bobby dringend nach Hause in die Kirche muss, um während der Messe die Orgel zu spielen, ist er ziemlich froh, als ein Fremder daher spaziert und ihn in seiner Wache abzulösen. Nach der amtlichen Leichenschau steht fest: Tod durch Unfall.

Doch irgendwie haben Bobby und seine langjährige Sandkastenfreundin Lady Frances Derwent das Gefühl, dass da was nicht stimmen kann. Ihr Verdacht erhärtet sich, als jemand versucht, Bobby mit acht Gran Morphium zu vergiften. Außerdem scheinen die Verwandten des Toten nicht die zu sein, als die sie sich ausgeben.

Frankie und Bobby hecken einen Plan aus, der sie auf das Anwesen der Bassington-ffrenchs (ja, mit zwei kleinen f!) führt. Roger Bassington-ffrench war der Mann, der die Leichenwache übernommen hat, als Bobby wegmusste. Und so wie es scheint, hat dieser nicht nur Wache gehalten, sondern auch die Fotografie in der Tasche des Ermordeten ausgetauscht.

Viele Fragen tun sich auf, beispielsweise, wer der Tote wirklich war, wie es zu dem Unfall kam und was es mit dem absonderlichen letzten Satz des Ermordeten auf sich hat. Dass Frankie die Tochter eines angesehenen Grafen aus altem Adel ist, öffnen sich für sie einige Türen. Gemeinsam mit dem gewitzten und wandlungsfähigem Bobby schafft sie es, das verworrene Knäuel verschiedener Hinweise aufzuknüpfen.

Agatha Christie ist und bleibt die Beste ihres Metiers. Sie versteht es meisterhaft, die Verflechtungen und Verquickungen des alten englischen Landadels zu schildern, ebenso wie die steife Höflichkeit der Briten, mit denen sie soviel mehr auszudrücken vermögen, als man annimmt.

Die Geschichte ist spannend, nur langsam wird klar, wer welche Fäden zieht. Unbestritten sympathisch ist von Anfang an allerdings das Ermittlerduo Lady Frankie Derwent und Bobby Jones. Sympathische Hauptfiguren, deren Privatleben - wie im klassischen Krimistil durchaus üblich -, zumindest teilweise außen vor bleibt, Spannung, Action und Romantik, was will man mehr?

Broschiert: 221 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: Neuausgabe. (Februar 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596168902
ISBN-13: 978-3596168903

Donnerstag, 24. September 2009

Im Schatten des Dämons



Autor: Stefan Wolf
Original: Im Schatten des Dämons (1988)
meine Bewertung: 2 von 5

Tim und Gaby, zwei Mitglieder der TKKG-Bande, sind gerade dabei, für Gaby eine neue Gitarre zu kaufen, als sie mitanhören müssen, wie die Besitzerin und der Besitzer des Musikladens von einem übel aussehenden Subjekt bedroht werden. Der Typ ist ein Baulöwe, der schon mit so mancher krummer Tour billig Grundstücke eingesackt hat.

Die Kinder sind natürlich mächtig sauer, vor allem Tim, der Chef der TKKG-Bande, gegen dessen stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn der Baulöwe keine Chance hat. Natürlich stößt ihm Tim gehörig Bescheid, dennoch werden dem Ladenbesitzer kurz darauf die Reifen seines Wagens zerstochen.

Außerdem ereignen sich weitere seltsame Vorfälle. Ein gewisser Dr. Prunk wendet eine neuartige Hypnosetherapie an, die mit einigen Verbrechen in Zusammenhang zu stehen scheinen. Natürlich hält die Bande die Füße nicht still, sondern macht sich daran, die Ganoven dingfest zu machen.

Dieses schon etwas spätere Buch der TKKG-Serie kommt wie immer mit dem erhobenen Moral-Zeigefinger daher, allerdings spielen die Ganoven in dieser Geschichte die Hauptrolle. Vom Internatsleben der Kinder und auch von Willi und Karl liest man beinahe gar nichts, selbst Gaby und Tim, deren Beziehung mittlerweile schon etwas weiter fortgeschritten zu sein scheint, haben nur eine untergeordnete Rolle.

Halt ein Buch aus der Serie, so wie auch die anderen funktionieren. Die jungen Leser bekommen das, was sie erwarten: Eine halbwegs spannende Geschichte, in der Kinder Detektive sind und vor allem einer der Held.
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: cbj (28. Juli 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357015047X
ISBN-13: 978-3570150474

Eins zu null für Silberpfeil



Autor: Kevin Kay
Original: Eins zu null für Silberpfeil (1993)
meine Bewertung: 0 von 5

Stefan ist mit seinen beiden Freunden Michi und Julia, vietnamesischen Kindern, die im nahegelegenen SOS Kinderdorf leben, bei einem Seifenkistenrennen als Zuschauer. Mit von der Partie ist außerdem der nette und etwas brummige Seebär Kapitän Brause und Axi, das uralte Axolotl aus Mexiko. Die Stimmung ist gut, doch als sie gerade Würstchen essen, werden sie vom Gewinnner des Seifenkistenrennens ziemlich blöd angemacht.

Die Kinder schwören Rache und hecken deshalb den Plan aus, selbst eine Seifenkiste zu bauen. Die Erwachsenen helfen den Kindern, auch Axi leistet seinen Beitrag. Doch der hat sich anfangs erst geweigert und macht erst dann mit, als er ein ferngesteuertes Auto geschenkt bekommt, in das er perfekt hineinpasst. Gemeinsam mit seinem Reittier, einem kleinen Pinscher, düst er damit durch die Straßen.

Der gutmütige Polizist Seife drückt nochmal ein Auge zu und hilft dem Axolotl, vor einem selbsternannten Außerirdischen-Jäger zu fliehen. Axi ist ein Axolotl und damit ganz irdisch. Auch wenn er ein paar Sachen kann, die andere Tiere wahrscheinlich nicht können. Sprechen und Autofahren zum Beispiel. Und schon naht der Tag des großen Rennens – ob sie es gewinnen werden?

Das Buch nervt. Vom Anfang bis zum Ende beschimpfen sich die Kinder untereinander, die Erwachsenen die Kinder und die Kinder das Axolotl. Auch Axi kann wie ein Rohrspatz schimpfen und beleidigen. Das ist der erste Eindruck.

Leider wird auch der zweite Eindruck nicht besser. Die Geschichte ist nicht im geringsten spannend, die Charaktere sind kein bisschen charmant oder auch nur sympathisch. Eine Enttäuschung, wenn auch aufgrund der Kürze des Buches wenigstens eine, die schnell vorbei ist.
Gebundene Ausgabe: 122 Seiten
Verlag: Egmont Franz Schneider (Juli 1996)
ISBN-10: 3505049735
ISBN-13: 978-3505049736

Dienstag, 22. September 2009

Cheers, Baby!



Autorin: Janet Evanovich
Original: Hot Stuff (2007)
meine Bewertung: 3 von 5


Um sich das Studium zu finanzieren, jobbt Cate in einer Bar als Kellnerin, in der regelmäßig die Dragqueen Marty für ein volles Haus sorgt. Praktischerweise ist Marty selten zu Hause, hat aber eine riesige Wohnung. Cate kann für wenig Geld in einem Zimmer in Martys Wohnung wohnen, nimmt dafür Martys Post und seine Anrufe entgegen, er ist nämlich selten daheim.

Eines Tages setzt sich Marty nach Aruba ab, kurz darauf beginnt in Cates Leben alles turbulent zu werden. Plötzlich wird ein riesiger Bullmastiff bei ihr abgegeben. Das sabbernde Vieh stiehlt sich in Cates Herz, sie und Biest schließen Freundschaft. Der Hund erweist sich außerdem als ziemlich nützlich, wenn es darum geht, die lästige Kitty Bergmann, die ständig vor Martys Wohnung steht, abzuwimmeln.

Außerdem ist da noch Pugg, ein seltsamer kleiner Mann, den Cates Mutter ihr aufgeschwatzt hat und den sie erst los wird, als der unverschämt gutaussehende Kellen McBride in ihr Leben tritt. Nicht nur Cate, sondern auch Biest sind von ihm begeistert, ebenso wie Cates beiden Nachbarinnen Sharon und Julie.

Doch mit den romantischen Gefühlen wird auch Cates Leben immer mysteriöser. Plötzlich wird in ihre Wohnung eingebrochen, im Treppenhaus liegt ein Toter und irgendwie scheint Kellen etwas damit zu tun zu haben. Marty bleibt allerdings weiterhin verschwunden.

Das Buch ist humorvoll, aber nicht berauschend witzig, es ist ein wenig spannend, wenn auch dem Leser vieles schon viel früher klar ist, als der bemerkenswert naiven Cate, die aber sehr sympathisch ist. Auch die anderen Charaktere sind liebevoll gezeichnet, sogar mit Biest freundet man sich an.

Gegen Schluss wird allerdings alles ziemlich schnell aufgeklärt, das Ende ist so happy, dass es fast schon nicht mehr happier geht, außerdem auferstehen die toten Schwestern von Kellen scheinbar wieder aus dem Reich der Toten. Als Fazit: Ein ganz nettes, kurzweiliges Buch, das anspruchslos, aber nett ist.
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (8. September 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442468310
ISBN-13: 978-3442468317

Mr. Bats Meisterstück



Autorin: Christine Nöstlinger
Original: Mr. Bats Meisterstück (1976)
meine Bewertung: 3 von 5

Oma Seifertiz und ihr Enkel Robi verbringen einen Tag zusammen. Gerne würde die Oma mit Robi in den Zoo gehen, Fußball spielen und noch andere tolle Dinge tun, doch die Oma ist alt und ihre Füße machen nicht mehr mit. Robi merkt das und tut deshalb so, als wünsche er sich nichts sehnlicher, als mit ihr zusammen Buchteln mit Vanillesauce zu essen.

Doch die Oma hat eine Idee. Sie hat von Herrn Bat gehört, einem Erfinder, der ein sagenhaftes Verjüngungsmittel besitzt. Also packt sie sich und Robi zusammen und macht sich auf den Weg. Die Reise führt bis vor die Tore der Stadt, wo sie auf einer Wiese auf eine Rolltreppe stoßen. Etwas ängstlich besteigen sie die Rolltreppe und tauchen schließlich bei Mr. Bat im Labor auf.

Mr. Bat hat genau das Richtige: Ein Flässchen magischer Verjüngungstinktur, von dem Oma Seifertiz nur ein Löffelchen voll nehmen soll. Die Oma kann es kaum erwarten, sich auf den Heimweg zu machen. Noch bevor sie daheim ankommen, hat sie die ganze Flasche leergetrunken. Robi muss mitansehen, wie seine Oma schrumpft und immer kleiner wird, bis schließlich ein kleines Mädchen vor ihm steht.

Natürlich kann das mit Oma nicht so bleiben. Schließlich muss diese auf Robi aufpassen und nicht umgekehrt. Gemeinsam mit seinen Freunden heckt Robi einen Plan aus, um die Oma wieder groß zu machen. Denn auch die hat schon bald keinen Spaß mehr daran, ständig für ein kleines Mädchen gehalten zu werden…

Christine Nöstlinger hat ein ziemlich originelles Buch geschrieben, das Kinder unter acht Jahren gut unterhalten wird. Es ist ein bisschen spannend und eignet sich hervorragend zum Vorlesen. Die Illustrationen sind dabei nicht besonders schön, was schade ist, aber sonst ein nettes kleines Büchlein mit vielen Austriazismen, die am Ende auch erklärt werden – eigentlich für die deutschen Leser. Allerdings sind es manchmal solche Worte, die leider auch aus dem österreichischen Sprachschatz verschwunden sind. Nöstlinger leistet damit auch einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der österreichischen Sprache.
Gebundene Ausgabe: 125 Seiten
Verlag: Oetinger; Auflage: Neuausgabe. Einmalige Sonderausgabe. (Februar 2003)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789143197
ISBN-13: 978-3789143199

Samstag, 19. September 2009

Kultbuch England



Autor: Matthias Vogt
Original: Kultbuch England (2009)
meine Bewertung: 4 von 5

Das berühmte Pferderennen in Ascot, die Beatles, Big Ben, Fish and Chips, Fuchsjagd, Guy Fawkes, Harrods… all das lieben die Engländer – und nicht nur sie. Von jeher übt das Inselreich auch auf Milliarden von Touristen eine große Faszination aus.

Matthias Vogt hat sich die Mühe gemacht, in diesem hochwertig verarbeiteten und mit zahlreichen high quality fotos illustrierten Buch die Eckpfeiler der englischen Existenz zu erläutern, geschichtliches Hintergrundwissen zu liefern und liebevoll auf die Marotten der Inselbewohner einzugehen.

Das „Kultbuch England“ ist für alle England-Fans eine wertvolle Ergänzung. Zwar wird ihm das Meiste sowieso schon bekannt sein, hin und wieder liefert das Buch aber wertvolle Ergänzungen.

Schade ist allerdings, dass sich im Impressum kein Erscheinungsjahr findet (laut Amazon 2009) und dass bei manchen Beiträgen die Fakten so stark verkürzt dargestellt werden, dass man oft einen etwas falschen Eindruck der Geschehnisse bekommen könnte. Als Fazit: Für England-Fans eine gute Ergänzung, für England Anfänger wahrscheinlich nur mäßig aufschlussreich.
Gebundene Ausgabe: 159 Seiten
Verlag: Komet; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3898368297
ISBN-13: 978-3898368292

Mittwoch, 16. September 2009

Teuflische Schwester



Autor: John Saul
Original: Second Child (1990)
meine Bewertung: 3 von 5

Charles Holloway lebt mit seiner zweiten Frau Phyllis und seiner Tochter Melissa in dem kleinen und exklusiven Küstenstädtchen Secret Cove. Das Leben in Secret Cove ist geprägt von gesellschaftlichen Veranstaltungen im Cove Club, wo Charles ein akzeptiertes Mitglied ist, Phyllis jedoch um die Anerkennung der alteingesessenen Familien ständig bemüht, dennoch findet sie keine rechte Aufnahme in die Kreise der Gesellschaft.

Die Hauptschuld dafür gibt sie ihrer etwas linkischen und eigenbrötlerischen Tochter Melissa. Diese legt wenig Wert auf die Gesellschaft der reichen Kinder, sondern spielt lieber mit dem Neffen der alten Haushälterin und dessen Hund. Sie hat kein leichtes Leben, weil ihre Mutter sie ständig misshandelt und für ihr eigenes erbärmliches Leben verantwortlich macht. Melissa vergöttert ihren Vater, doch der ist viel auf Geschäftsreisen und kann seiner Tochter deshalb nur wenig beistehen.

Melissa hat sich die imaginäre Freundin D’Arcy zugelegt, die sie immer dann ruft, wenn ihre Mutter wieder mit den Lederriemen in ihrem Zimmer steht. Melissa tritt dann beiseite und überlässt es D’Arcy, mit der Situation fertig zu werden, die alles stillschweigend zu ertragen scheint.

Eines Tages erhält die Familie eine schreckliche Nachricht. Das Haus von Charles‘ erster Frau ist abgebrannt. Seine Exfrau und deren zweiter Mann sind in den Flammen umgekommen, nur seine Tochter aus erster Ehe, Teri, kann sich retten. Da die Sechzehnjährige sonst keine Verwandten hat, erklären sich Charles und Phyllis sofort bereit, das hübsche Mädchen in die Familie aufzunehmen. Auch Melissa freut sich, schließlich hat sie sich immer schon eine Schwester gewünscht.

Teri entpuppt sich als umgängliches Mädchen und wird sofort von Phyllis ins Herz geschlossen. Auch um Melissa kümmert sie sich rührend. Doch dann ereignen sich seltsame Vorfälle. Der Hund von Melissas Spielgefährten verschwindet und wird bald darauf tot aufgefunden. Genauso wie sein junges Herrchen. Irgendwie scheint Melissa damit zu tun zu haben, allerdings erinnert sie sich nicht daran, den beiden etwas angetan zu haben. Schließlich muss noch ein Jugendlicher auf schreckliche Weise sein Leben lassen, bevor etwas Licht in die Sache kommt. Was ist wirklich geschehen?

Das Buch ist unheimlich und spannend, schade nur, dass der blöde Text am Buchrücken einfach viel zu viel verrät. Die Geschichte ist darauf aufgebaut, dass man eigentlich einige Zeit lang nicht weiß, welche die „teuflische“ der beiden Schwestern ist, was zu einer Art Überraschungsmoment führt. Zwar früh im Buch, aber bis dahin ist die Handlung auf diesem Unwissen aufgebaut.

Der Buchrückentext sagt dem Leser allerdings schon vor der eigentlichen Lektüre, wer nun die Schuldige ist, was der Geschichte am Anfang den Drive nimmt. Aber auch so ist es ein spannendes Buch, welches gut die Gesellschaft und Atmosphäre im elitären Secret Cove schildert. Natürlich ist John Saul trivialste Trivialliteratur, aber immerhin unterhaltend und spannend. Ein wenig erinnert es an Stephen Kings „Carrie“, ob absichtlich oder unabsichtlich, sei dahin gestellt.
Broschiert
Verlag: Heyne
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453046056
ISBN-13: 978-3453046054

Samstag, 5. September 2009

Liebesg'schichten und Heiratssachen

Zwar kein Literatur-Zitat, aber eben drauf gestoßen worden und es ist einfach zu süß:

"Mein Hund ist ein sehr familienfreundlicher Mensch..."

(Erik, Kandidat bei "Liebesg'schichten und Heiratssachen" auf ORF 2)

Freitag, 4. September 2009

Meister Eder und sein Pumuckl Sammelband



Auorin: Ellis Kaut
Original: Meister Eder und sein Pumuckl (ab 1965)
meine Bewertung: 5 von 5

Meister Eder, der schon etwas ältliche Junggeselle, arbeitet in seiner Schreinerwerkstatt, als etwas Seltsames passiert. Der Leimtopf beginnt zu wackeln und zu fluchen und plötzlich wird ein kleiner Kerl sichtbar.

Der freche Kobold mit dem roten Haar gewinnt sofort das Herz des Schreinermeisters, die beiden werden dicke Freunde. Natürlich beschert das Leben mit einem kleinen Kobold, dessen liebstes Hobby das Sachenverstecken ist, nicht nur Freude, sondern auch einige Probleme. Aber natürlich auch Spaß.

In diesem Großband sind drei Einzelbände versammelt, nämlich
- Meister Eder und sein Pumuckl
- Pumuckl spukt weiter
- Immer dieser Pumuckl

Herzerwärmend, ein Ausflug in die Kindheit und immer wieder lesenswert. Aber auch toll zum Vorlesen und gerade erst Entdecken. Harmloser, witziger Spaß mit Kultcharakter!
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: cbj (1. November 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570215199
ISBN-13: 978-3570215197