Donnerstag, 7. April 2011

Wolken am Horizont



Autorin: Rosamunde Pilcher
Original: Voices in Summer (1986)
Übersetzung: Dietlind Kaiser
meine Bewertung: 2 von 5

Alec Haverstock, ein lebenslustiger Mann, der für seine Frau alles getan hat, was diese wollte, ist am Boden zerstört. Seine Frau, die sich Pferden mehr zugetan fühlt als ihrer Tochter und ihrem Mann, will in verlassen. Alec steht vor den Scherben seines Lebens. Das gemeinsame Landhaus wird verkauft, er zieht zurück in sein Haus in der Stadt. Seine Exfrau zieht zu ihrem neuen Verehrer in die Staaten, seine Tochter Gabriel kommt in ein Internat. Es ist eine schwere Zeit für Alec, doch er flieht in die Arbeit und lernt bald eine neue Frau kennen: Laura.

Laura erobert sein Herz im Sturm, leider kann sie sich mit den gemeinsamen Freunden ihres Mannes nicht so richtig anfreunden. Diese sind oberflächlich und integrieren Laura nicht wirklich in ihre Gruppe. Da kommt es ihr nur gelegen, dass sie nach einer kleinen Operation nicht mit der Gruppe nach Schottland zum Fischen fahren muss. Sie fährt zu Alecs Verwandten ins kleine Örtchen Tremenheere, wo sie idyllische Sommertage verbringt.

Am anderen Ende der Welt macht sich ebenfalls eine Frau auf den Weg, die schließlich in Tremenheere landet. Dort werden die fröhlichen Tage schnell getrübt, als plötzlich mehrere Personen beängstigende Drohbriefe erhalten. Allgemeine Nervosität breitet sich aus, da diese bösartigen Zusendungen weitreichende Folgen haben können…

Das Strickmuster aller Rosamunde Pilcher-Bücher ist ja eher vorhersehbar und nie wirklich überraschend, es geht um Liebe, Herzschmerz, überwundene Trauer und schöne Landschaften. Aber genau darin liegt der Reiz solcher Bücher. Manchmal hat man einfach das Bedürfnis nach leichter Lektüre, die ein herrlich happy Happy End haben. Fast Food für die Seele, sozusagen.


  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 15 (2. Januar 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349912937X
  • ISBN-13: 978-3499129377