Die letzte Verschwörung



Autor: Sidney Sheldon
Original: The Doomsday Conspiracy (1991)
meine Bewertung: 3 von 5

In der Reihe der Sidney Sheldon Bücher nimmt dieses hier für mich die unterste Stelle ein. Es ist natürlich wieder fabelhaft geschrieben und die Charaktere sind glaubwürdig, auch an Spannung fehlt es nicht, doch für mich ist die Geschichte dieses Mal nicht glaubwürdig. Die Hauptfigur heißt Commander Robert Bellamy. Der Spitzen-Geheimagent wird dazu auserkoren, zehn Menschen aufzuspüren, die in der Schweiz einen UFO-Absturz beobachteten.

Eine geheime Verschwörung, in der alle wichtigen Geheimdienste verwickelt sind, will auf jeden Fall vermeiden, dass in der Öffentlichkeit bekannt wird, was unserer Erde bevorsteht: eine Vernichtung durch Außerirdische - sollten die Erdenbürger ihre Umweltverschmutzung nicht unverzüglich einstellen. Natürlich weiß Bellamy von den Hintergründen seines Auftrags nichts und spürt raffiniert alle Zeugen auf. Zu spät wird ihm klar, was er damit anrichtet - und dass er selber zum letzten Zeugen dadurch wird, der natürlich auch aus dem Weg geräumt werden soll.

Die Abzugspunkte gibts für die UFO-Geschichte. Die Story wäre auch dann noch spannend gewesen, hätte man statt der Bedrohung durch Außerirdische (die übrigens genauso aussehen sollen wie in all den schlechten Science-Fiction-Filmen) eine andere Weltverschwörung gewählt. Das Prinzip funktioniert, es scheitert am Unwahrscheinlichen.
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann (8. Oktober 2004)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442423724
ISBN-13: 978-3442423729

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