Donnerstag, 2. Februar 2006

Bücher



Autorin: Susanne Zschirnt
Original: Bücher (2002)
meine Bewertung: 4 von 5

"Alles, was man lesen muss" lautet der Untertitel dieses Werkes der Hamburgerin Christiane Zschirnt. In diesem Kompendium stellt sie verschiedene Werke der Weltliteratur vor, gibt einen Überblick über das Leben der Autoren, den Inhalt des vorgestellten Werkes und auch eine Einführung in den Zeitgeist der herrschte, als ein Buch entstand.

Hört sich zugegebenermaßen nicht besonders aufregend an, wenn man kein wirkliches Faible für Bücher hat. Zschirnts Stil ist allerdings wirklich alles andere als trocken, außerdem hat man nicht das Gefühl, von oben herab behandelt zu werden. Sie nimmt einen vielmehr an der Hand und führt einen durch verschiedene Epochen, philosophische Strömungen und Stilrichtungen.

Die Autorin ist außerdem erfrischend antidogmatisch und bemerkt schon in der Einführung, dass es sich um eine rein subjektive Bewertung handelt, welche Bücher man nun wirklich gelesen haben muss. Diejenigen, die sie in ihren Kanon aufgenommen hat, handelt sie mit viel Kompetenz ab und vor so manchem großen Namen nimmt sie einem die Scheu.

Den Azugspunkt gibt es allein dafür, dass ein doch wirklich aufsehenerregendes Werk fehlt: Der Herr der Ringe hätte es meines Erachtens wirklich verdient, erwähnt zu werden. Immerhin wurde laut deutscher wikipedia die Buch-Trilogie weltweit etwa 120 Millionen mal verkauft.
Gebundene Ausgabe: 330 Seiten
Verlag: Eichborn (Februar 2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3821816791
ISBN-13: 978-3821816791

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