Berts intime Katastrophen

Autor: Olsson, Sören / Jacobsson, Anders
Original: Berts första betraktelser (1992)
meine Bewertung: 5 von 5

Bert ist in diesem zweiten Band der Bert-Serie 12-13 Jahre alt. Mädchen werden immer wichtiger für ihn und er ist mächtig stolz, endlich eine "Alte" zu haben. Seine "Alte" darf man ein Mädchen dann nennen, wenn man mindestens einen Monat mit ihr fest gegangen ist. Bert und seine Freundin Nadja sind schon vier Monate ein Paar, doch dann lernt Bert Paulina kennen. Paulina ist für ihn, ganz objektiv betrachtet natürlich, die schönste Frau der Welt. Er findet sie so toll, dass er sich sogar in der Ballettschule seiner Tante einschreibt, nur um seiner neuen Flamme näher zu sein.
Auch sonst passiert im Leben des Teenagers so einiges, was er seinem Tagebuch anvertraut. Bert tut das in seiner eigentümlich witzigen Weise und mit einer gehörigen Portion Ironie. In diesem Band verabschiedet er sich von seinem Alter Ego "Treb Walker" und legt sich auch gleich ein Neues zu: "Milton". Milton ist ein Höhlenmensch, den Bert für alles verantwortlich macht, was er so anstellt.
Die Bert-Reihe ist auf jeden Fall sehr lesenswert für Jungs im Alter von Bert, der im Verlauf der Serie immer älter wird. Seine tagebuchschreibende Odyssee durch das Leben eines Teenagers beginnt recht harmlos im Alter von 11 Jahren ("Berts gesammelte Katastrophen") und endet mit Band 11, in dem Bert bereits 16 Jahre alt ist ("Berts allerletzte Katastrophen"). Es ist nicht unbedingt notwendig, die Lesereihenfolge einzuhalten, allerdings ist es doch interessanter, da man so an der Entwicklung Berts teilhat und es in einigen der späteren Bände sehr eindeutig fast durchgehen um Sex dreht - also nicht unbedingt empfehlenswert für Elfjährige. Nicht nur für Heranwachsende, auch für Erwachsene durchaus ein Lesespaß.


  • Gebundene Ausgabe: 157 Seiten
  • Verlag: Oetinger Verlag; Auflage: 13., Aufl. (Februar 1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789139025

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    Kommentare

    1. rothi schreibt am 26.04.2007 um 01:05 Uhr:Kenn ich noch aus der Schule. Eine Klassenkameradin von mir hat das damals in der 9.Klasse in Deutsch vorgestellt,aber ich habe nie richtig reingelesen.
      Dabei gibt es schon so gut wie keine echte "Jungenliteratur", wie mir der Besuch bei Thienemann im Zuge unserer Buchwissenschafts-Exkursion in Stuttgart noch einmal klar gemacht hat.

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