Tod im Tessin
Autor: Peter Andreas
Original: Tod im Tessin (1973)
meine Bewertung: 2 von 5
Der deutsche Chemielehrer Martin Hardt wird in die Schweiz gerufen. Sein Bruder, der Großindustrielle Wolfgang Hardt, wurde angeschossen und liegt in einem Krankenhaus im Sterben. Wolfgang hat sich viele Feinde geschaffen – durch Spekulationen, Steuerhinterziehung und allerhand obskure Geschäfte. Auch mit seinem Bruder verbindet ihn nicht gerade ein gutes Verhältnis. Trotzdem macht sich Martin auf die Suche nach dem Mörder seines Bruders. Dabei stößt er auf die ehemalige Geliebte Wolfgangs und deren missgestaltetes Kind.
Die Frau weiß etwas, doch noch bevor sie sich Martin anvertrauen kann, wird auch sie ermordet. Als dann auch noch eine gemeinsame Verflossene Wolfgangs und Martins ins Spiel kommt, wird die Sache erst recht kompliziert. Dennoch gelingt es dem Chemielehrer, einigen Dingen auf die Spur zu kommen und schließlich den wahren Mörder zu finden. Dafür, dass es sich um einen billigen Heftchen-Krimi handelt, hätte man eigentlich etwas schlechteres erwarten können. Eigentlich ist die Geschichte spannend und gar nicht so schlecht erzählt. Dennoch sind die Schwächen offensichtlich. Die Handlung wirkt sehr konstruiert und teilweise auch an den Haaren herbeigezogen. Zuviele Personen für nur 190 Seiten und viele Zufälle sind weitere Minuspunkte.
Taschenbuch
Verlag: Luebbe Verlagsgruppe (Dez. 1977)
ISBN-10: 3404002482
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