Dienstag, 4. September 2007

Gott segne John Wayne

Autor: Kinky Friedman
Original: God bless John Wayne (1995)
meine Bewertung: 3 von 5


Kinky, der Privatdetektiv aus Texas, ist nach New York zurück gekommen. Er lebt wieder in seinem Loft, gemeinsam mit der Katze. Es hat sich nicht viel geändert, es ist auch wenig los dieser Tage. Weil die Kunden nicht gerade Schlange stehen, kommt es auch zu einer Art Verzweiflungstat des guten alten Kinkstahs.
Als sein Freund Ratso, eine Pest und der unzuverlässigste, pleiteste Mensch der Welt, ihn als Detektiv beauftragen will, lässt er sich breitschlagen. Ratso beauftragt Kinky damit, seine leibliche Mutter zu finden, da er adoptiert wurde. Eine Spur führt nach Kalifornien, also macht sich der texanische New Yorker auf den Weg nach Kalifornien, um ein bisschen herumzuschnüffeln.
Er findet den Namen von Ratsos leiblichen Eltern heraus und kommt mit diesen Informationen zurück nach New York. Da muss er sich mit neuen, sehr traurigen Entwicklungen in seinem neuesten Fall auseinandersetzen.
Der Kinkster ist einfach ein Phänomen. Zwar habe ich ihm schon öfter angekreidet, politisch inkorrekt zu sein. Manchmal tendiert Friedman dazu, zu übertreiben und dadurch auf den Nerv zu gehen – dieses Werk ist jedoch einfach nur erfrischend schräg.

 

  • Broschiert: 284 Seiten
  • Verlag: Heyne (1999)
  • ISBN-10: 3453155882
  • ISBN-13: 978-3453155886
  • 1 Kommentar:

    1. leo14 schreibt am 04.09.2007 um 20:27 Uhr:Kinky Friedman habe ich vor zwei Jahren live gesehen, MAnn, der kann schreiben, lesen, singen, komponieren ... kein Wunder, dass er KULT ist.
      leo14

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