Dienstag, 6. November 2007

Schneewittchen-Party



Autorin: Christie Agatha
Original: The Hallow'een Party (1969)
meine Bewertung: 4 von 5

Bei einem Halloween-Fest im Haus von Rowena Drake passiert etwas Schreckliches: Joyce, ein etwa 13-jähriges Mädchen, wurde in dem Kübel, in dem nach Äpfeln geschnappt wurde, ermordet, jemand hat sie ertränkt. Obwohl viele Gäste bei dem Fest anwesend waren, hat doch niemand etwas Verdächtiges gesehen. Zufälligerweise war auch Mrs Oliver, die Krimiautorin. Natürlich ist ihr Spürsinn geweckt. Doch alleine kommt sie nicht recht weiter, darum besucht sie ihren alten Freund Hercule Poirot in London und bittet ihn, nach Woodleigh Common zu kommen, um ihr bei dem Fall zu helfen.

Auch die Neugierde des Belgiers ist geweckt. Er beginnt, sich in dem kleinen Dorf umzuhören und sich mit dem Dorfklatsch vertraut zu machen. Schon bald stößt er auf die dunkle Vergangenheit des Dorfes. Schon vor einigen Jahren wurden Morde verübt, die eventuell mit dem aktuellen Mord an einem unschuldigen 13-jährigen Mädchen zusammenhängen. Joyce hatte keine Freunde und war als notorische Lügnerin bekannt. Deshalb hat ihr auch niemand so recht geglaubt, als sie kurz vor ihrem Tod erzählte, einen Mord beobachtet zu haben. Doch irgendjemand hat sich bedroht gefühlt. Genauso wie von ihrem kleinen Bruder, der wenig später auch ertränkt wird.

Nicht umsonst ist Agatha Christie als „Queen of Crime“ bekannt. Auch diese Geschichte ist spannend, leider kann sich der mehr oder weniger geübte Krimileser schon ziemlich bald ein Bild von der Geschichte machen. Trotzdem werden einem die verzwickteren Zusammenhänge erst am Ende klar, wodurch es sich durchaus lohnt, das Buch zu Ende zu lesen. Es gibt Spannenderes von Christie, schlecht ist aber auch „Schneewittchen Party“ nicht. Durchaus geeignet für eine Lesenacht vor Allerheiligen.

  • Broschiert: 218 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1 (Juni 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596169518
  • ISBN-13: 978-3596169511
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