Donnerstag, 31. Januar 2008

Das Wildpferd unterm Kachelofen



Autor: Christoph Hein
Original: Das Wildpferd unterm Kachelofen (1984)
meine Bewertung: 3 von 5

Der Erzähler, ein Erwachsener, trifft hin und wieder auf den kleinen Jakob Borg. Der Erzähler bittet Jakob dann immer um eine Geschichte, denn davon kennt der Junge genug. Kein Wunder, denn schließlich leben unter seinem Bett seine Freunde, allesamt seltsame Gestalten. Da wäre zuerst einmal Schnauz der Esel. Schnauz ist nicht besonders klug, dafür aber ums liebenswürdiger und seinen Freunden immer ein treuer Gefährte.

Dann ist da noch der falsche Prinz, der viel träumt und ein begabter Klavierspieler ist, was wiederum Katinka höchst beeindruckt, obwohl die normalerweise nur Augen für Pferde hat. Außerdem gehört Panadel der Clochard noch zu dieser illustren Runde. Er erzählt gerne und viel, auch Dinge, die nicht unbedingt immer der Wahrheit entsprechen. Und zu guter Letzt wäre da noch Kleine Adlerfeder. Er möchte unbedingt Erfinder und Entdecker werden. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt Jakob die tollsten Dinge, die er dann auch immer an den staunenden Erzähler weitergibt.

„Das Wildpferd unterm Kachelofen“ ist ein sehr schönes Kinderbuch, das so manches Körnchen Moral enthält, den erhobenen Zeigefinger sucht man allerdings zum Glück vergebens. Die Zeichnungen von Rotraut Susanne Berner machen aus dem Buch wirklich sehr empfehlenswerte Lektüre für Kinder jeden Alters. Außerdem eignen sie sich gut als Vorlesegeschichten. Sehr nett, nicht unbedingt spannend aber dennoch die Lektüre wert.
Gebundene Ausgabe
Verlag:
Süddeutsche Zeitung / Bibliothek (2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866151144
ISBN-13: 978-3866151147

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