Dienstag, 20. April 2010

Die Maske



Autor: Dean Koontz
Original: The Mask (1981)
meine Bewertung: 2 von 5

Die angesehene Psychotherapeutin Carol Tracy und ihr Mann Paul, ebenfalls Akademiker, bemühen sich um die Adoption eines Kindes, als draußen ein enormes Gewitter und ein unheimlicher Sturm über Pennsylvania hereinbrechen. Carol beschleicht ein ungutes Gefühl und tatsächlich ist nichts mehr so, wie es vorher war, als der Sturm erstmal loslegt.

Beinahe muss jemand im Büro der Adoptionsstelle sein Leben lassen, im Haus der Tracys geschehen unheimliche Dinge, ständig ist ein unheimlich pochendes und klopfendes Geräusch zu hören. Die Ursache dafür bleibt allerdings unauffindbar. Und auch im Haus von Dr. Grace Mitowski spielt sich Mysteriöses ab.

Grace adoptierte Carol, als diese 16 war und schon eine lange Odyssee an Pflegefamilien hinter sich hatte. Carol entwickelte sich sehr gut unter ihrer Anleitung und liebevollen Führung, auch das Trauma einer ungewollten Schwangerschaft zu dieser Zeit und die Tatsache, dass sie selbst ein Kind zur Adoption freigegeben hatte, lernt Carol zu akzeptieren. Gerade aus diesem Grund möchte sie nun selbst ein Kind mit Paul adoptieren. Aber irgendetwas will sie davor hindern.

Grace träumt schlecht, ihre Alpträume von abgehackten Köpfen erweisen sich als nur zu wahr. Ob das mit dem sechzehnjährigen Mädchen zusammenhängt, das Carol eines Tages vors Auto rennt, daraufhin ihr Gedächtnis vergisst und vorübergehend bei den Tracys wohnen darf? Eins ist sicher: Von einer der handelnden Personen geht eine unbestimmte Gefahr aus…

„Die Maske“ ist ein recht interessanter Roman, der zwar schon hin und wieder spannend wird, aber von Anfang an sehr vorhersehbar ist. Die Figuren sind ganz nett gestaltet, allerdings ist das Buch so dünn, dass nicht wirklich diese Tiefe erreicht wird, wie das beispielsweise in anderen Koontz-Büchern oder in Büchern anderer Thriller-Autoren der Fall ist. Etwas mehr Länge hätte dem Buch sehr gut getan, in der insgesamten Ausarbeitung der Details. Das Ende kommt doch relativ jäh (aber erwartet und genauso, wie es kommen muss) und mit wenig Rafinesse. Die übersinnlichen Elemente nimmt man Koontz einfach in diesem Buch weit weniger ab, als beispielsweise Stephen King in seinen schlechtesten Werken.
Broschiert: 284 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (November 1999)
ISBN-10: 3453007662
ISBN-13: 978-3453007666

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